r/Finanzen • • 14h ago

Daily Tägliche Diskussion – October 26, 2026

2 Upvotes

Hallo Freunde! ❤️
Willkommen zum täglichen Diskussionsfaden.

Womit beschäftigt ihr euch heute?
Was macht euer Depot zurzeit?
Habt ihr Fortschritte zu eurem gewählten Ziel gemacht?
Hier könnt ihr über all das diskutieren - die Off-Topic Regel greift hier nicht, aber bleibt nett zueinander!

Für eine weiterführende Diskussion gibt es auch unser Podcast-Projekt Marktgeschnatter unter diesem Link.

Viel Spaß!


r/Finanzen • • 3h ago

Budget & Planung Gemeinschaftskonto

141 Upvotes

Meine Frau (39) und ich (38) sind seit 22 Jahren zusammen und seit 11 Jahren verheiratet. Für uns beide war von Anfang an klar, dass wir ab der Hochzeit ein gemeinsames Konto haben werden.

Früher haben wir nahezu gleich viel verdient. Das hat sich im Laufe der Jahre allerdings geändert. Meine Frau arbeitet mittlerweile nur noch halbtags und kümmert sich nachmittags um unsere beiden Kinder. Ich wiederum bin durch mehrere Zufälle an einen sehr gut bezahlten Job gekommen.

Finanzielle Sorgen haben wir keine. Unsere Immobilie ist so gut wie abbezahlt, und auch beim Urlaub sind wir beide genügsam. Einmal im Jahr reicht uns vollkommen.

Ich spare einen großen Teil unseres Geldes, während meine Frau eher dazu neigt, es auszugeben. Kleinere Anschaffungen im Bereich von etwa 100 Euro tätigen wir, ohne uns vorher abzusprechen. Wenn einer von uns etwas Spezielles für sich selbst oder etwas Teureres anschaffen möchte, sprechen wir kurz darüber, ob es sinnvoll ist, und entscheiden dann gemeinsam.

Natürlich führt das gelegentlich zu Diskussionen. Dafür haben wir aber andere Probleme gar nicht erst: Wir müssen beispielsweise nicht darüber nachdenken, ob eine Anschaffung nun für mich persönlich oder für die Familie ist, wer das Essen im Restaurant bezahlt oder wer für Familienausflüge aufkommt.

Ja, ich verdiene deutlich mehr Geld als meine Frau. Gleichzeitig gibt sie auch deutlich mehr Geld für sich selbst aus als ich. Aber ist es wirklich so schwer, seinem Partner auch mal etwas zu gönnen, ohne jeden Cent gegeneinander aufzurechnen?

Wenn beide verantwortungsvoll mit Geld umgehen und die finanzielle Situation es zulässt, wo ist dann das Problem?

Hier liest man ständig von getrennten Konten, persönlichem „Spielgeld“ und einer anteiligen Aufteilung der Kosten nach Einkommen. Ganz ehrlich: Das wäre mir alles viel zu kompliziert und würde aus meiner Sicht deutlich mehr Konfliktpotenzial bieten, als einfach alles in einen gemeinsamen Topf zu werfen und sich daraus das zu nehmen, was man benötigt.

Gibt es etwas das ich übersehe oder ist die Wahrnehmung hier nur etwas verzehrt?

Edit: Ich sage nicht, das es für alle perfekt ist. Und auch nichts gegen getrennte Konten. Es ging mir mehr darum, dass es hier den Anschein hat, als ob fast alle nur mit getrennten Konten glücklich werden. Natürlich kann es jeder machen wie Er/Sie möchte und wie es am besten passt. Ich sehe vor und Nachteile bei beiden Modellen. Welche überwiegen muss natürlich jeder für sich bzw. Mit dem Partner herausfinden.


r/Finanzen • • 5h ago

Altersvorsorge Konditionen für AV-Depot bei ING (finally!)

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Die ING ist mit den Konditionen fürs Altersvorsorge-Depot raus. Selbstentscheider sieht mit TER ab 0,03% ganz ordentlich aus, Standard liegt mit 0,2% zwischen den Neos und klassischen Playern.

Infos, welche ETFs & Fonds genau drin sind, fehlen leider noch.

Hier die Eckdaten:

- Selbstentscheider-Depot (Aktiv): TER ab 0,03%, > 1000 ETFs und Fonds

- Standard-Depot (Relax): TER von 0,2%, zwei aktive ETFs
- Keine Gebühren für Depotführung, Anbieter-Wechsel und Orders (Sparpläne, Einmalzahlungen, Umschichtungen)
- Wechselservice für Riester soll 2027 kommen

Für das Angebot einer etablierten Direktbank mit einem hoffentlich geschmeidigen Prozess find ich’s erstmal reasonable. Mal sehen, was letztendlich drin ist.

Link: https://www.ing.de/sparen-anlegen/altersvorsorge-depot/


r/Finanzen • • 5h ago

Altersvorsorge Altersvorsorge-Depot No-Brainer für Leute mit Eigenheim?

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Da man ein AV-Depot zur Immobilientilgung verwenden kann, ist es nicht ein No-Brainer für Leute mit Eigenheim? Zumindest mit Zinsen von heute, wo es sich durchaus lohnt, mal zu sondertilgen? Einfach die geplante Sondertilgung am Jahresende einmal ins AV-Depot sparen, Zulage mitnehmen und dann auszahlen lassen und in die Sondertilgung ballern? Entnahme zur Immo Tilgung ist ja nicht Förderschädlich.

Oder übersehe ich da einen Fallstrick?


r/Finanzen • • 4h ago

Investieren - Aktien Anthropic S-1: Inside the 335-page IPO plan

Thumbnail ft.com
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r/Finanzen • • 9h ago

Versicherung Gesetzliche Krankenkassen: Neuer Zusatzbeitrag

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Ich habe gerade eine Nachricht von meiner Krankenkasse (SKD BKK) bekommen, dass der Zusatzbeitrag schon ab dem 1.11, d.h. in 6 Tagen!!, von 2,98% auf 3,65 steigen wird. Das ergibt bei mir eine Mehrbelastung von 150€ im Jahr. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit erst meine Krankenkasse gewechselt, da ich mich über die Erhöhung des Beitragssatzes geärgert habe.

Linnemann hat ja vollmundig verkündigt, dass der allgemeine Beitragssatz 2027 nicht angehoben werden müsse. Die Krankenkassen, zumindest meine, scheint aber doch erheblichen finanziellen Bedarf zu haben. Gibt es schon von anderen Krankenkassen Meldungen über höhere Zusatzbeiträge?


r/Finanzen • • 9h ago

Presse Gerd Kommer: »Ich bin sehr vermögend. Und trotzdem Mieter« (Zeit.de Plus Artikel) (Bitte keine meme Antworten)

75 Upvotes

Gerd Kommer: »Ich bin sehr vermögend. Und trotzdem Mieter« (Zeit.de Plus Artikel) (Bitte keine meme Antworten)

https://www.zeit.de/geld/2026-10/gerd-kommer-vermoegensverwaltung-eigenheime-finanzen-immobilien

https://wormhole.app/3o2mo9#NeilRCoPbYJ569SBzc3e5Q


r/Finanzen • • 19m ago

Altersvorsorge BAV-Verantwortliche sollten sich zusammenschließen, um die Betriebsrente für das AVD zu öffnen

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Hallo,

die klassische Betriebsrente investiert ziemlich konservativ mit einem geringen Aktienanteil, und wenn Aktien dann oft aktive Fonds mit hohen Kosten. Teilweise ist der Aktienanteil 0%. Bei der Metallrente ist der Aktienanteil zwischen 0%,38% und 55%.

Wie toll wäre es, wenn Unternehmen direkt ins AVD der Mitarbeiter einzahlen (so wie beim 401k in den USA).

Das würde zu einer höheren Rendite führen (weil geringe Kosten und höherer Aktienanteil), gleichzeitig wäre der Aufwand für die BAV-Verwaltung geringer.

Auch wäre es völlig unkompliziert den Arbeitgeber zu wechseln.

Vermutlich ist die Unternehmensführung erstmal skeptisch, aber wenn sich viele größere BAV-Verantwortliche zusammenschließen und das fordern, könnte es umgesetzt werden.

Am allerbesten wäre natürlich noch eine Pflicht, dass Arbeitgeber ins AVD ihrer Mitarbeiter mindestens 1% des Bruttojahresgehalts einzahlen. Bald ist Weihnachten, man darf doch noch träumen dürfen.


r/Finanzen • • 7h ago

Podcast Gerd Kommer im AMA: Eigener ETF, Hebel & Altersvorsorgedepot

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Moin zusammen,

Ihr habt gefragt, wir haben weitergegeben: Dr. Gerd Kommer (Bestsellerautor & Geschäftsführer der Gerd Kommer Invest GmbH) saß bei uns und hat eure Fragen beantwortet. Teils sehr offen, teils bewusst nicht.

Wir haben mit ihm ein 1:45 Stunden langes Gespräch geführt, darin eure Fragen vom eigenen Depot über den Interessenkonflikt beim Kommer-ETF & ob er für einen r/Finanzler sinnvoll ist, bis zur Erbschaftsteuer.

Wen das AMA interessiert, aber gerade keine Zeit zum Reinhören hat, gibt es wie gehabt hier die wichtigsten und spannendsten Statements kurz zusammengestellt:

Zu Altersvorsorgedepot und Erbschaftsteuer

  • Altersvorsorgedepot: Er findet es gut, dass Riester endet, aber ihm ist die Förderung viel zu klein. Er fände eine deutlich höhere Obergrenze für den Förderbetrag angemessen & meint dazu auch, der Staat solle selber mal anfangen zu sparen. Er verbleibt zum AVD damit bei seinen früheren Statements von vor einigen Jahren.
  • Erbschaft- und Schenkungsteuer: Er will sie komplett abschaffen und argumentiert mit der Mehrfachbesteuerung sowie dass die Erbschaftsteuer international eher unüblich oder niedriger ist.

Zum eigenen Depot

  • Sein liquides Vermögen liegt bei ca. 70/30: 70 % Aktien, 30 % Tagesgeld bzw. Geldmarkt-ETFs. Er hält das selbst für fast zu aggressiv (63, keine Kinder, will vermutlich viel gemeinnützig übergeben).
  • Immobilien besitzt er nicht. Sein Penthouse in München ist gemietet.
  • Seine größte finanzielle Reue: sich erst 2016 statt schon 2009 selbstständig gemacht zu haben. Sein mit Verlust verkaufter Porsche zählt für ihn als reines Konsumgut 😄

Bei der Frage danach ob er den Markt geschlagen hat, findet er, Indizes zu schlagen sei "kein sinnvolles Ziel". Sein Leitsatz ist vielmehr: "Winning by not losing".

Trotzdem hat er durch sein Unternehmertum ganz offensichtlich "den Markt" geschlagen. Achso, und den gängigen Leitindex (wie wir letztens erfahren durften ist das hierzulande überraschenderweise der Dirk Müller Premium) hat er deshalb vermutlich auch geschlagen...

Sichtbar: r/Finanzen-Humor in seinem natürlichen Lebensraum

Zugegeben: den DAX hat er laut eigener Aussage geschlagen, einen Welt-ETF hat er nicht genannt (und Dirk Müller auch nicht). Wir haben es nicht aufgegriffen, aber für eine eventuelle weitere Folge notiert. Er ist aber seit fast 30 Jahren in Faktorstrategien investiert und "im Großen und Ganzen sehr zufrieden damit".

Zu Hebel und Anlegerfehlern

  • Hebel auf ETFs: Ist besser als Stockpicking oder Market Timing, aber nur moderat (20 %, maximal 50 %).
  • Lombardkredit für den ETF-Hebel: Zinsen für einen Lombardkredit sind seit 2009 nicht mehr absetzbar, was diese Lösung leider deutlich verschlechtert.
  • Kredit aufnehmen und gleichzeitig Tagesgeld halten "macht überhaupt keinen Sinn" (Überraschung!).. Das erlebe er bei Mandanten tatsächlich!

Der Kommer-ETF und der Interessenkonflikt

  • Wie viel von den 0,45 % TER bei ihm landet, sagt er nicht, das müsse Legal & General freigeben. Bekannt ist: L&G macht den Betrieb, GKI Indexkonstruktion und Marketing.
  • Sehr interessant: den eigenen ETF setzt Gerd Kommer Invest in der Vermögensverwaltung nicht ein, genau wegen des Interessenkonflikts.
  • Performance seit Juni 2023: minimal unter dem MSCI ACWI IMI, risikoadjustiert gleichauf. Das Szenario, für das der Fonds gebaut ist (USA und Tech schwächeln), sei noch nicht eingetreten. Langfristig erwartet er 1 bis 1,5 Prozentpunkte Mehrrendite nach Kosten.
  • Ob das den Aufpreis gegenüber einem günstigen Welt-ETF rechtfertigt, bleibt eure Entscheidung. Immerhin sagt er selbst offen, dass bisher nicht mehr herausgekommen ist.

Ob ein Gerd Kommer zu sein ein gutes passives Einkommen ist, haben wir auch gefragt. Es ist, so Gerd Kommer, ziemlich anstrengend.

Nicht alle Fragen haben es ins Gespräch geschafft. Danke trotzdem an alle, die eingereicht haben!

Was haltet ihr von Gerd Kommers Sichtweise & was fehlt euch am Altersvorsorgedepot?

Wer das ganze AMA gerne direkt in Ton und Sprache hören möchte:

🎙️ Hier geht's zur Marktgeschnatter-Folge #017 auf Spotify
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r/Finanzen • • 2h ago

Presse 95 Milliarden US-Dollar: Meta verkauft Anteile für gigantische KI-Investition

Thumbnail golem.de
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r/Finanzen • • 53m ago

Altersvorsorge AVD: Neuer Anbieter oder den Gleichen wie beim ETF Sparplan?

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Hallo zusammen.

Ich habe aktuell 3 Depots:

- SC für ETF (langfristige Investition)

- TR für Spaßgeld

- FNZ für Vermögenswirksame Leistung

Nun frage ich mich, ob ich einfach ein AVD Depot von SC nehmen oder dabei auf einen anderen Anbieter setzen soll.

Vorteil von SC wäre halt, dass ich alles in einer App hätte. Nachteil weile; dass ich alles bei einem Anbieter hätte.

Wie handhabt ihr das?


r/Finanzen • • 1d ago

Anderes Schreiben von EZB für exklusives Pilotprojekt

Post image
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Hallo Finanzler!

Ich habe per Post (Brief) das angehängte Schreiben bekommen. Klingt alles sehr professionell. Kurze Checks haben natürlich die typischen Scams offenbart:

* EZB schickt keine Schreiben von der angegebenen Adresse, ist auch nicht deren offizielle Absenderadresse (für Paketsendungen passt es aber bis auf die Hausnummer, wo die 22 korrekt wäre)

* Peter Agel liefert bei Google-Suche sofort Scam-Warnungen

* die im QR-Code hinterlegte Domain wurde gerade vor paar Tagen neu eingerichtet, Registrar hat USA (Californien) angegeben

* Webseite hinter dem Link sieht professionell aus, hat aber paar typische Phishing Eigenschaften

* Unterschrift stimmt nicht mit Namen überein

* unverhältnismäßig hohe Versprechungen

Ich habe es eindeutig als Scam identifiziert. Aber worum geht es mir wirklich? Ich finde das Schreiben langsam professionell. Ich glaube schon, dass da der eine oder andere darauf reinfallen könnte. Deswegen möchte ich, dass ihr eure Liebsten sensibilisiert. Sie sollen nicht darauf reinfallen! Und ja, je mehr die Seite als Phishing melden, desto eher ist sie gesperrt.


r/Finanzen • • 23h ago

Investieren - Sonstiges Die dümmsten Aussagen und/oder Ratschläge über Finanzen/Investieren

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Vor ungefähr einem Jahr gab es einen ähnlichen Post, den ich damals einfach herrlich zu lesen fand, daher hier nochmal: Was sind in eurem Bekanntenkreis so die dümmsten Aussagen oder Ratschläge, die ihr über Finanzen gehört habt? Ich mache den Anfang.

Mein Opa (Gott hab ihn selig) hat immer sein gesamtes Gehalt abgehoben, weil er es sicherer fand, sein gesamtes Geld in der Wohnung zu haben, falls die Banken mal in eine Krise geraten würden und er denen sowieso nicht vertraut. Mir hat er selbiges geraten und als Kind/Jugendlicher dachte ich noch, dass er vollkommen im Recht sei. Ich glaube auch, dass ich lange nicht in ETFs investiert habe, weil er diese Haltung hatte und mir immer erzählt hat, wie vorsichtig ich sein muss, dass ich nicht von der Bank abgezogen werde (wo er teilweise Recht mit hatte, wenn ich über die Kontoführungsgebühren meiner örtlichen Volksbank nachdenke).


r/Finanzen • • 47m ago

Anderes Wie sichert ihr euer Vermögen ab?

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Mal angenommen ihr habt ein Portfolio aufgebaut und auf dem Arbeitsmarkt kracht es in Zukunft nochmal richtig, ihr seid unter 50 und droht nach dem ALG in Grundsicherung zu rutschen, weil ihr auf dem Arbeitsmarkt für euren Beruf einfach nichts mehr findet.

Dann müsstet ihr euer Portfolio/Vermögen aufbrauchen, was euch bei der Vorsorge wieder um Ewigkeiten zurückwerfen würde.

Was macht ihr dann bzw. wie schützt ihr euer Vermögen? Erstmal an die Tanke stellen? Ausbildung/Umschulung beginnen?

Sollte zumindest jeder mal drüber nachgedacht haben, sieht ja aktuell alles nicht gerade rosig aus, besonders für einige Branchen, z. B. Zulieferer.


r/Finanzen • • 1d ago

Anderes Barista-FIRE wirklich so einfach?

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Man liest hier ja öfter mal von Leuten, die planen ein ordentliches Depot aufzubauen, um dann irgendwann der stressigen Office-Welt entfliehen zu können und einfach einen entspannten Teilzeitjob zu machen.

Also hauptsache weg von Meetings, Stress und Deadlines.

Aber gibt es denn diese entspannten Teilzeitjobs überhaupt?

Die Bars und Cafés dieser Welt warten jetzt eigentlich nicht unbedingt darauf, dass der 43 jährige ITler kommt, um im Quereinstieg als Barista entspannt ein paar Stündchen zu arbeiten.

Für die allermeisten Jobs in einem anderen Feld werden dann nochmal 3 Jahre Ausbildung fällig und die Jobs ohne Ausbildung sind oft extrem umkämpft oder haben keine so guten Arbeitsbedingungen.

Im eigenen Themenfeld (bzw. direkt beim aktuellen Arbeitgeber) auf Teilzeit zu gehen, kann ich total sehen, aber sich den 'gechillten Teiljob' für die Krankenversicherung zu suchen, sehe ich irgendwie nicht so ganz in der Realität.

Falls ihr Barista-Fire plant, habt ihr konkrete Pläne für einen Teilzeitjob, für den ihr auch die Anforderungen erfüllt und der euch im echten Arbeitsalltag wirklich entspannt erscheint?


r/Finanzen • • 1d ago

Arbeit Fuck yeah, endlich raus aus dem Prekariat 😎

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Ich fühle mich gerade, als säße im letzten Heli aus Saigon. Zwar arbeite ich für ein Gehalt für das die meisten hier nichtmal ihren HO-Rechner hochfahren würden, aber für mich ist das ein riesiger Sprung.

Zuerst habe ich 10 Jahre lang irgendwelche befristeten Kackjobs in Mindestlohnnähe ohne Ausbildung gemacht. Dann habe ich endlich eine geniale Stelle in Irland gefunden, die nach nichtmal zwei Jahren nach Indien outgesourced wurde. Dann hab ich eine Externenprüfung zum FI gemacht, ohne großes intrinsisches Interesse, einfach weil ich dachte das wäre eine sichere Bank. War es auch, bis mein Arbeitgeber im wahrsten Sinn des Worts in 2021 den Bach runter gegangen ist.

Mir wurde schon letztes Jahr eine unbefristete Stelle in Aussicht gestellt, aber dann kam ein neuer Amtsleiter, der Arbeitsmarkt verschlechterte sich gleichzeitig extrem, Berlin hat Druck auf Stellenabbau gemacht und so wurde er auf 1 Jahr befristet. Wir haben dieses Jahr nur eine einzige Stelle ausschreiben dürfen und sofort über 200 Bewerber bekommen.

Die letzten Jahre habe ich ein Drittel meines normalen Einkommens und 50% meiner Buchverkäufe direkt ins Depot gesteckt. Dazu mich um jede Bereitschaft und Überstunde gekämpft die ich kriegen konnte, einfach um im Ernstfall auch mit ALG1 überleben zu können.

Aber jetzt ist der Vertrag unterschrieben und ich kann endlich den Fuß vom Gas nehmen. Jetzt kann ich guten Gewissens die Sparrate auf 25% reduzieren und auch einfach mal was für Urlaube zur Seite legen und wieder mehr Zeit in meine Hobbys investieren.

Falls es doch noch zur Kündigung kommt habe ich mindestens 3 Monate Ruhe, und ich verdiene jetzt genug um auch ein Jahr mit ALG1 überbrücken zu können.

Es fühlt sich einfach so geil an, dass Geld von heute auf morgen so ein Nicht-Faktor geworden ist, ihr glaubt es gar nicht.

Unter mir brennt Saigon aber ich sitze dankbar im Heli. :)


r/Finanzen • • 40m ago

Investieren - Sonstiges Switch Aktien -> ETF Portfolio

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Guten Abend meine lieben Mitinvestierenden,

ich befinde mich aktuell in einer für mich schwierig zu beantwortenden Lage und möchte deshalb auf die Schwarmintelligenz des Reddit Kosmos zurückgreifen. Vorallem mit der Hoffnung einige neue Gedankenanstöße zu erhalten.

Zu Beginn eine kurze Umreißung meiner Situation. Ich bin aktuell 28, seit knapp über 8 Jahren investiert mit einem Gesamtportfoliowert im die 40k. Mein Portfolio war bisher aufgeteilt in einen ETF Teil (ca 23k) welcher monatlich mit ca 1k bespart wird und über die letzten Jahre hinweg auch gut performt hat (im Schnitt 8-10% Rendite pa). Zusätzlich hatte ich einen Teil Einzelaktien (ca. 17k) ohne aktiven Sparplan. Ausgewählt nach Levermann Strategie und einer adaptierten Version der High Growth Investment Strategie von S. Waldhauser. Auch der Einzelaktienanteil hat sich gut gelohnt. Gewinne habe ich Konsequent realisiert und in meinen ETF Teil reinvestiert.

Nun hat es sich so begeben, dass mich die Motivation für Einzelaktien verlassen hat, ich möchte einfach nicht mehr, die Begeisterung ist weg, ich möchte Umschichten in meinen sicheren ETF Hafen und im weiteren Verlauf nurnoch Hold and Forget betreiben. Entsprechend habe ich inzwischen ca. 10k aus meinem Einzelaktienportfolio umgeschichtet. Die restlichen 7k sitzen in Einzelaktien die laut meiner Investmentstrategie noch reichlich Potential nach oben haben. Ca. die Hälfte davon mit bereits ordentlichen Gewinnen, allerdings auch ein guter Teil mit deutlichen Verlusten. In Summe würde ich bei einem Totalverkauf meiner Einzelaktien im Moment mit ca. 2% Minus vom Erstinvestitionswert aussteigen.

Wie nun vorgehen? Die Restbestände halten, da laut meiner Strategie noch Luft nach oben? Gewinnaktien verkaufen, Rest liegen lassen? Einfach Augen zu und alles auf eimmal verkaufen und reinvestieren in meinen ETF Anteil?

Ich freue mich über euren Input und wünsche einen angenehmen Restabend!


r/Finanzen • • 41m ago

Altersvorsorge Altersvorsorgeplan vom Arbeitgeber nutzen oder nicht?

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halluu

ich bin jetzt seit paar wochen bei einem neuen AG, und dieser bietet eine Altersvorsorge, bzw. einen Pensionsplan an.

dabei kann man 0,5% des eigenen Bruttogehaltes als Beitrag zahlen, und dafür zahlt mein Arbeitgeber 1%

ich frag mich, ob sich das lohnt, bzw. ob ihr das machen würdet.

mein gehalt beträgt ca. 2300€ brutto, ich würde also 23€ geschenkt bekommen jeden monat - allerdings kann ich eben auf das angelegte geld erst zugreifen, wenn ich in rente gehe..

ich find das irgendwie sinnlos, woher soll ich wissen, ob ich das geld dann noch brauche?

und rein gerechnet komme ich nach 45 jahren auf ein plus von ca. 20.000€ mit dem Plan, wenn ich die 11€ monatlich investiere in den ftse sollte ich ca. auf 30.000€ plus kommen, plus minus

aber selbst wenn es ein bisschen weniger wird hab ich halt SO VIEL mehr flexibilität, weil ich ja auch in geldnotsituationen einfach an das geld ran kann, anders als bei der altersvorsorge

was denkt ihr also?


r/Finanzen • • 39m ago

Anderes Welche Dienste sollte man abschließen, bevor man Privatier ohne regelmäßiges Gehalt wird?

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Ich denke da z.B. an Kreditkarten, die nur an Leute mit regelmäßigen hohehn Gehalt ausgegeben werden. Gibt es noch andere Dienste, die hier wichtig wären? hat man als Privatier sonst Nachteile, die man vorher berücksichtigen sollte.


r/Finanzen • • 23h ago

Immobilien Haus meines Opas kaufen oder finanzieller Ruin?

28 Upvotes

Hallo liebe Community,

wahrscheinlich wurde dieses Thema so oder so ähnlich hier schon 100 mal besprochen, aber ich weiß nicht wirklich, wen ich um Rat fragen soll, da sich in meinem direkten Umfeld niemand so wirklich auskennt.

Meine Frau und ich mieten derzeit das Haus meines Opas für ca. 1300€ warm (also relativ günstig). Wir haben einen Sohn und planen realistisch in ca. 2 Jahren mit noch einem Kind. Mein Opa lebt im Altersheim und ist auf die Miete angewiesen, ansonsten hätte er das Haus schon verkauft. Er ist über 90 und man weiß natürlich nicht, wie lange das noch gut geht. Ich verdiene derzeit 3200€ netto, meine Frau (derzeit in Ausbildung) ab nächstem Jahr auch ca. 2000-3000€ netto. Eigenkapital haben wir max. 50k (bei Auflösung von ETFs usw.).

Das Haus wurde ca. 1950 gebaut und in den 80ern nochmal komplett saniert. Seitdem wurde nichts gemacht, es müsste also wohl vollständig werden (Dach, Heizung, Fenster,...). Vor ca. 10 Jahren wurde ein Gutachten gemacht und das Haus auf ca. 250k-300k geschätzt. Die Preise sind aber seitdem natürlich deutlich gestiegen.

Meine Mutter und ihr Bruder werden das Haus nach dem Tod von meinem Opa erben. Meine Mutter würde mir voraussichtlich einen Teil übertragen, sodass ich etwa 1/4 des Hauses geschenkt bekäme. Den Rest müsste ich finanzieren bzw. meine Mutter und meinen Onkel auszahlen.

Insbesondere aufgrund des Sanierungsstaus, unseres geringen Eigenkapitals und der gestiegenen Zinsen bin ich allerdings mehr als unschlüssig, ob der Kauf nicht finanziell kompletter Wahnsinn wäre?

Mein Opa wäre natürlich auch bereit mir das Haus jetzt schon zu verkaufen. Das hätte den Nachteil, das ich nichtmal den 1/4 geschenkt bekommen würde (nur realistisch bei dem Erbe). Wäre da auch ein Ratenkauf oder Verkäuferdarlehen denkbar (trotz seines hohen Alters)?

Was würdet ihr in unserer Situation machen? Abwarten, bis die Erbsituation eintritt, oder bereits jetzt nach einer Lösung suchen? Und wie würdet ihr den erheblichen Sanierungsbedarf bei der Finanzierung berücksichtigen?

Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzung! :)


r/Finanzen • • 9h ago

Investieren - Sonstiges Investment in Immobilien zur Vermietung

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Moin,

ich wollte mal fragen, ob hier der ein oder andere von seinen Erfahrungen bzgl. Immobilien-Investments (zum Vermieten) sprechen kann.

Ggü. dem reinen ETF Investieren hat es ja einige Vor- und Nachteile:

  • Viele Kosten sich steuerlich Absetzbar
  • Vermietung trägt die (teilweise) die Kosten des Kredits
  • Man muss sich um den MIeter kümmern und das drum herum

Ich wollte einfach mal über eure Erfahrungen hören, da ich öfters mal darüber nachdenke.


r/Finanzen • • 27m ago

Investieren - Sonstiges Bräuchte Tipps

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Wollte hier auch mal mein Depot zeigen und in dem Zuge gerne erfahren ob ihr sagt, ja kann man so machen oder lieber komplett anders.

Ziel des Depots ist es ein dauerhaftes Wachstum für Rente und Allgemeines


r/Finanzen • • 23h ago

Immobilien Wohnung kaufen oder einfach weiter in heiligen Gral investieren?

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Liebe Community,

ich bräuchte mal eine externe Perspektive auf unsere Situation.

Bis vor kurzem war mein Plan eigentlich ziemlich klar: Die nächsten Jahrzehnte einfach alles stumpf in den heiligen Gral (oder auch mal zwischendurch in den heiligen Amumbo) investieren und das Thema Immobilien komplett ignorieren.

Seit einiger Zeit frage ich mich allerdings, ob ein Wohnungskauf vielleicht doch Sinn ergeben könnte. Der Wohnungsmarkt ist Katastrophe und die Mieten oft einfach übertrieben. Das macht mir langsam immer mehr Sorgen.

Unsere Situation:

Ich (m37) wohne seit fünf Jahren mit meiner Freundin (32) zusammen in einer deutschen Großstadt.

Wir haben eine ca. 70 qm große 3-Zimmer-Wohnung, für die wir aktuell rund 600 € Kaltmiete zahlen. Inklusive Nebenkosten, Strom, Gas und Internet liegen wir bei etwa 850 € im Monat.

Die Wohnung ist keine schicke Altbauwohnung, aber wir fühlen uns hier sehr wohl und könnten uns vorstellen, noch viele Jahre zu bleiben. Unsere Miete ist natürlich vergleichsweise attraktiv. Wenn ich mir die aktuellen Angebote auf Immoscout anschaue, sind 15–20 €/qm in unserem Stadtteil keine Seltenheit.

Unsere Vermieter sind ein älteres Ehepaar, mit dem wir ein gutes Verhältnis haben. Soweit wir wissen, haben sie keine Kinder.

Vor einigen Monaten kam der Gedanke auf, sie einfach mal ganz unverbindlich zu fragen, ob sie sich vorstellen könnten, die Wohnung irgendwann mal zu verkaufen.

Die Preisfrage:

Ich schätze, ein realistischer Kaufpreis könnte irgendwo bei 250.000 € liegen.

Unsere finanzielle Situation:

  • Haushaltsnettoeinkommen: ca. 5.500 € monatlich
  • Monatliche Sparrate zusammen: ca. 1.700 €
  • Gemeinsames Vermögen: ca. 130.000 €
  • Davon ungefähr 50 % in ETFs, Einzelaktien und Krypto, der Rest auf Tagesgeld

Mein Vermögen ist größtenteils in ETFs investiert, meine Freundin ist etwas konservativer unterwegs.

Wir haben beide unbefristete Arbeitsverträge. Allerdings arbeiten wir in Branchen, die stark von öffentlichen Fördermitteln abhängig sind und aktuell mit erheblichen Budgetkürzungen zu kämpfen haben.

Die nächsten zwei Jahre sehen relativ sicher aus. Wie es danach weitergeht, lässt sich momentan schwer einschätzen.

Meine Überlegungen und Fragen:

1. Kaufen oder weiter günstig mieten?

Macht es in unserer Situation Sinn, die Wohnung zu kaufen?

Einerseits könnten wir uns damit gegen zukünftige Mietsteigerungen und eine mögliche Eigenbedarfskündigung absichern. Andererseits haben wir aktuell eine ziemlich günstige Miete und könnten unser Geld weiterhin investieren. 

2. Wie viel Eigenkapital einsetzen?

Sollten wir die Wohnung kaufen: Würdet ihr möglichst viel Eigenkapital einsetzen, um den Kredit zu reduzieren? Alle ETF-Investments verkaufen? Was wäre vielleicht eine gute Balance?

3. Wie sprechen wir unsere Vermieter am besten an?

Wir überlegen, das Thema demnächst mal ganz unverbindlich anzusprechen.

Etwa in die Richtung:

„Uns gefällt es hier wirklich sehr gut und wir könnten uns vorstellen, noch viele Jahre in der Wohnung zu bleiben. Bei uns rückt auch das Thema Familienplanung langsam näher. Deshalb wollten wir einfach mal fragen, ob ihr euch grundsätzlich vorstellen könnt, die Wohnung irgendwann zu verkaufen. Falls das irgendwann ein Thema für euch wird, hätten wir auf jeden Fall Interesse.“

4. Was übersehen wir?

Gibt es bei unserer Überlegung irgendwelche grundlegenden Aspekte, die wir bisher nicht ausreichend berücksichtigen?

Mich interessieren sowohl finanzielle als auch persönliche Faktoren. Gerade auch die Frage, ob man sich mit einem Immobilienkauf in unserer Situation vielleicht unnötig finanziell bindet.

Ich freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen!

Vielen Dank im Voraus!

Anmerkung: Ich habe meine Gedanken mit KI strukturiert.


r/Finanzen • • 1d ago

Altersvorsorge Wann ist es zuviel?

52 Upvotes

Moin.

Aktuell hab ich 50k im FTSE all.world+10k.notgroschen.

500€gehen monatlich per Sparplan ins Depot, +150€ gehen ab 2027 ins Altersvorsorgedepot zum abgreifen der Förderungen.

Dann sammel ich ja ganz normal Rentenpunkte, mein Arbeitgeber ist der tvöd da gibt's ja auch noch Betriebsrente (aktuell 300€ monatlichen Anspruch er sammelt)

Ich bin 32.

Ist das nicht irgendwie schon zuviel auf Zukunft und Sicherheit gespielt?.Brauch ich soviel Kohle zur Rente? Angenommen ich lasse es alles so.weiterlaufen ergeben sich absurd hohe Beträge, wenn man konservativ nit Rendite rechnet.


r/Finanzen • • 21h ago

Altersvorsorge Fondrente aus 2004.

5 Upvotes

Hi zusammen,

ich habe aus 2004 noch eine Fondgebundene "Rente", für die ich aktuell 100€ im Monat einzahle. Rückkaufswert wären hier aktuell ~36.000€. Das ganze läuft mit dem DWS Vermögensbildungsfond ISIN: DE0008476524 . Der Fond läuft ja nicht mal schlecht.. frisst aber grandiose 1,45% Managementgebühren und 1,45% Verwaltungsgebühren zuzüglich der TER von 0,13%. (Hätte man auch ruhig früher drauf kommen können, was die für Gebühren nehmen, aber ehrlich gesagt nie mit befasst und den Vertrag ohne Prüfung damals von meinem Vater "bekommen und übernommen", aber besser spät, als nie..)

Aus privaten Gründen brauchen wir Cash, bzw. müssen auch laufende monatliche Kosten senken.

Jetzt sehe ich bei diesem Produkt mehrere Optionen:

  1. Kündigen und auszahlen lassen. Aufgrund von der Laufzeit und den Steuervorzügen von 2004, käme hier nach Rücksprache mit dem Versicherer, ~35500€ zurück aufs Konto.

  2. Beitragsfrei stellen und weiter laufen lassen. Vorteil wäre Zinseszinseffekt bei Steuerfreiheit, aber natürlich hohe laufende Kosten. Umswitchen geht auch nur auf andere Fonds, die nehmen alle mehr oder weniger das gleiche +- 0,1%, von den zur Auswahl stehenden.

  3. Teilrückkauf um Cash zu generieren, Vertrag weiterlaufen lassen und irgendwann steuerfrei verkaufen.

  4. Den Vertrag unangetastet lassen, weil es sich trotz der Kosten aufgrund von Steuerfreiheit und eventueller Erhöhung der Kapitalertragssteuer (Schwarzseherei?) langfristig lohnt ?

  5. Depot was aus dem Gral verkaufen wäre auch eine Option, hier fiele natürlich ordentlich Steuer an.

Übersehe ich irgendeine andere Option? wäre Dankbar für Anregungen, Ideen, Belehrungen..