r/beziehungen • • 12d ago

Mod-Beitrag "Hand auf die Schulter Meme"-Kommentare

95 Upvotes

Hallo zusammen,

bislang sind wir mit dem oben genannten Thema eher nachsichtig umgegangen, obwohl unsere Regeln diesbezüglich eindeutig sind:

- Bilder, GIFs und Videos können grundsätzlich nicht in Beiträgen oder Kommentaren gepostet werden.

- Links zu entsprechenden Inhalten werden automatisch entfernt.

- Unsere Spam-Regel (Regel 11) nimmt ausdrücklich auch auf Fälle Bezug, in denen ein Meme in Textform beschrieben wird.

Allein der gestrige Moderationsaufwand hat jedoch ein Maß erreicht, das wir regelmäßig weder leisten können noch möchten.

Zur Erklärung: Diese Regeln existieren bewusst, weil wir nicht möchten, dass r/beziehungen zu einem Subreddit wird, in dem die ersten zwanzig Antworten auf einen Beitrag aus irgendwelchen Memes bestehen. Ich persönlich bin vermutlich ein ebenso großer Meme-Fan wie viele andere hier, aber das passt schlicht nicht zum Charakter dieses Subs.

Menschen schildern hier persönliche, häufig belastende Situationen und suchen Rat. Für viele ist bereits das Verfassen eines Beitrags mit erheblicher Überwindung verbunden. Sie sollen darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen ernst genommen und in den Kommentaren angemessen gewürdigt werden, statt sich wie in einem Meme-Subreddit vorzukommen.

Zukünftige Verstöße gegen unsere Spam-Regel werden mit Banns geahndet. Dies umfasst grundsätzlich alle Kommentare, die darauf abzielen, Memes in Textform zu beschreiben oder darauf Bezug zu nehmen:

Dazu zählen beispielsweise:

*Hand auf der Schulter Meme*
„Wo ist das Meme?“
„Kann jemand das Meme posten?“

Dasselbe gilt für sinngemäß vergleichbare Kommentare, die bewusst auf eine Umgehung der Regel abzielen oder lediglich dem Zweck dienen, diese Regel in Frage zu stellen, wie etwa:

Wenn man es dürfte, würde ich hier jetzt das Meme posten
Warum ist das Meme hier nicht erlaubt? Es würde so gut passen!

Der erste Verstoß führt zu einem 14-tägigen Bann, der zweite zu einem permanenten Bann.

Vielen Dank für euer Verständnis!
Euer Mod-Team


r/beziehungen • • Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

62 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen • • 11h ago

Küche schmutzig, nachdem Freund gekocht hat

106 Upvotes

Mir (W27) ging es nicht gut, hatte eine leichte Lebensmittelvergiftung mit Darmproblemen. Deshalb habe ich meinen Freund (M28), der nicht bei mir wohnt, darum gebeten, mir eine Kartoffelsuppe zu kochen. (Wir sind seit 7 Jahren zusammen) Das hat er gerne gemacht und sich zusätzlich eine Kürbissuppe. Das Kochgeschirr stand, als er gegangen ist, wild auf der Arbeitsfläche rum. Soweit so fein, ich habe keine Spülmaschine, ich soll das wegspülen. Allerdings finde ich, dass er das Geschirr etwas geordneter hätte hinstellen können. Jetzt kommen wir zu meinem Ärgernis. Auf der Arbeitsfläche klebte Kürbissuppe, ebenso den den Fliesen (was auch noch okay ist), aber was mich aufregt ist, dass das Fenster, das rechts neben und über der Arbeitsfläche ist Spritzer sind und ebenso an der Wand rechts daneben, auch an meinem frisch geputzen Ofen klebte Kürbissuppe, genau wie am Pürierstab am Kabel und jeder Ritze. Das Geschirrtuch war ebenfalls verschmutzt mit Kürbissuppe, was ich nicht verstehen kann, da ich mir vorm Anfassen dessen immer die Hände wasche. Ich habe ihm das mit der Wand und dem Fenster ruhig gesagt und er meinte, er hätte für mich gekocht und wäre für Putzen ja nicht auch noch zuständig. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie man so beim Kochen rumsauen kann. Wie seht ihr das? Wenn winer kocht, räumt der andere auf oder räumt der auf, der kocht? Darf ich mich aufregen oder muss ich dankbar sein? Zumal ich die Flecken an der Wand nur durch Streichen entfernen könnte.


r/beziehungen • • 7h ago

Ich denke über die Scheidung nach, weil mein Mann unverantwortlich mit unserem Geld umgeht

17 Upvotes

Mein Mann (M47) hat seiner schwangeren Tochter (F20) ein Auto geschenkt und unterhält dieses auch für sie - von unserem Geld. Schon vorab habe ich (F37) mich dagegen ausgesprochen, weil das Geld an anderer Stelle ebenso benötigt wird.

Ich kann mir schon vorstellen, dass ich wie die böse Stiefmutter klinge, aber ganz so einfach ist das alles nicht. Wir sind seit 12 Jahren verheiratet, haben drei gemeinsame Kinder (F6, F8 & M11) und ein renovierungsbedürftiges Eigenheim. Wir brauchen ein neues Dach, das wissen wir seitdem uns einige Ziegel im Sturm vor einigen Wochen runtergekommen sind, Dachdecker hat sich das auch schon angesehen, hat morsche Balken festgestellt und einen Zimmerer dazu gerufen, die beiden Kostenvoranschläge haben es natürlich in sich. Wir haben auch ein paar Rücklagen für solche Fälle, aber müssen noch ordentlich drauflegen. Ich habe aus diesem Grund auch bereits ein Angebot für einen guten Gebrauchtwagen für mich selbst ausgeschlagen, obwohl ich bereits seit etwas über einem Jahr auf ein eigenes Auto verzichte und alles mit dem Rad erledige.

Es ist sowieso schon so angespannt zwischen uns, weil seine Tochter den Wunsch geäußert hat zu uns zu ziehen. Sie wünscht sich mehr Unterstützung von uns, wenn sie denn das Baby zur Welt gebracht hat. Auch dagegen habe ich mich ausgesprochen, weil unsere Wohnsituation das einfach nicht hergibt. Unsere beiden Töchter müssen sich schon ein Zimmer teilen, weil nicht genügend Zimmer im Haus vorhanden sind. Ja, das Haus ist nicht optimal, aber mein Mann hat es geerbt und letzten Endes war es besser als unsere Mietwohnung. Ist auch in Ordnung, wir haben uns alle gut damit arrangiert. Aber mehr Platz ist halt nicht vorhanden. Seine Tochter wohnt in ihrer Wohnung, hat also ein Dach über dem Kopf und ist nicht darauf angewiesen bei uns unter zu kommen.

Dass mein Mann nun unser Geld in die Hand genommen, ihr damit ein Auto gekauft hat und dieses auch noch unterhält, hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich bin gerne bereit zu helfen und zu unterstützen, aber irgendwo muss man doch auch mal Grenzen ziehen. Sie ist erwachsen, hat einen Job und eine Wohnung. Sie ist aus dem Gröbsten raus - oder sollte es sein. Unser Fokus sollte nun überwiegend auf den Kindern liegen.

Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich an die Scheidung denke, weil ich das alles so nicht mehr tragen kann und will. Es fühlt sich nach Hintergehen an. Ich würde niemals Geld in die Hand nehmen - schon gar nicht so eine große Summe - und irgendetwas ohne die Einwilligung meines Mannes anschaffen. Dadurch das nun noch mehr Geld fehlt, mache ich mir wieder mehr Sorgen, schlafe schlecht und muss trotzdem noch für alle da sein. es fühlt sich so an, als hätte er dieses Auto im wahrsten Sinne des Worte auf meinen Nacken gekauft. Es ist einfach nur zum Heulen.

Throwaway-Account.


r/beziehungen • • 12h ago

Sie sagt: "Ich bin eine schlechte Ehefrau" und fängt an zu weinen

41 Upvotes

Hallo zusammen,

bin mit meiner Frau (ich 36m, sie 41w) seit 6 Jahren verheiratet. Sie ist sehr empfindlich... so empfindlich, dass ich mit ihr über gar nix reden kann. Wenn ich auch nur mal den leisesten Funken Kritik äußere kommt sofort der shutdown und sie weint. Dann kommt meist so ein Satz wie "super jetzt bin ich wieder eine böse/schlechte/wasauchimmer Ehefrau" und dann ist eigentlich sie die traurige, obwohl ich ja eigentlich das Problem habe/geäußert habe. Verdammt JA du bist gerade eine scheiss Ehefrau, dann nimm das doch vielleicht als Anlass und mach es besser? Nein sie ist dann traurig und ICH muss sie trösten.

Lange war rosarot, mittlerweile nervt es einfach nur. Trennung kommt für mich erst einmal nicht in Frage, wir haben ne 3 Jährige Tochter. Wie heißt so ein Verhalten (ggf. Google ich dann noch ergänzend) und könnt ihr mir Tipps geben wie ich an die rankomme?


r/beziehungen • • 8h ago

Trennungsgrund Kinderwunsch? Wie geht man damit um?

8 Upvotes

Mein Freund (29) und ich (40) sind nun seit über einem Jahr zusammen.

Es läuft wirklich richtig gut. Wir haben keine großen Streitereien bisher gehabt, kleine Meinungsverschiedenheiten, die wir aber schnell klären konnten. Die Kommunikation klappt erstaunlich gut, er geht auf mich ein, ich kann auf ihn eingehen. Ich war davor über 10j verheiratet und hatte andere Beziehungen, diese ist mit Abstand die Beste.

Es passt einfach alles.

Außer eins natürlich...

Ich habe ein Kind aus erster Ehe, 6j. Er hat mich damit kennengelernt, die beiden haben viel Spaß und kommen gut klar. Früher wollte ich immer 2 Kinder. Nach dem Ersten hat sich die Meinung geändert. Ich liebe meinen Sohn, aber ich liebe es nicht Mutter zu sein. Das Wechselmodell mit meinem Exmann hat mich gerettet.

Die freie Zeit genieße ich und tanke Kraft für die Woche wenn er da ist. Würde ich heute mit dem Wissen wieder vor der Entscheidung stehen, weiss ich ehrlich gesagt nicht ob ich mich wieder für ein Kind entscheiden würde.

Nun zum Problem:

Mein Freund weiss noch nicht, ob er eigene Kinder will.

Kann ich verstehen, er ist gerade in seinem Job angekommen, überlegt sich ggf. nochmal beruflich zu verändern, das würde wieder Zeit in Anspruch nehmen, weniger Geld etc.

Er hat selbst den Anspruch "Versorger" zu sein, mir was bieten zu müssen. Ich selbst verdiene aber sehr gut und die Art und Weise wie man mich behandelt ist mir wichtiger als alles Geld der Welt. Daher kann er gerne sich beruflich ausleben.

Ich selbst... möchte eigentlich keine Kinder mehr. Gehe ich in Elternzeit bricht das Haupteinkommen weg.

Und ich habe mich in der letzten Elternzeit einfach nur verloren. Es hat ewig gedauert glücklich zu werden, meinen Körper zurück zu bekommen etc. Ich habe gefühlt alles alleine gemacht, mein Exmann sehr wenig. Also er 1 J war habe ich Vollzeit gearbeitet und mich trotzdem noch un die Betreuung gekümmert (er hatte einen Halbtagesplatz, habe also im Homeoffice gearbeitet und Kind betreut bis 2j) und den Großteil der Hausarbeit gemacht.

Mein Freund jetzt ist besser, er hilft viel im Haushalt, denkt mit, hat natürlich auch seine Fehler etc, aber ich denke er wäre ein echt super Vater. Würde sicher auch einen Teil der Elternzeit übernehmen und sowas.

Jetzt bin ich aber auch schon 40, werde bald 41... Die Entscheidung ob Kind oder nicht kann ich also nicht ewig rausziehen.

Ich habe furchtbare Angst, dass die Beziehung daran zerbrechen wird. Es ist nicht, dass ich alleine nicht klar komme, oder das eine Trennung mich zerstört. Mir ist diese Beziehung nur so verdammt wichtig, weil sie wirklich gut ist. Und ich will ihn nicht im Weg stehen, sollte er eigene Kinder haben wollen.

Natürlich muss man warten, bis er sich entscheidet, über ungelegte Eier nachdenken macht wenig Sinn, aber mich würden eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.

Vielleicht von Frauen, denen es ähnlich mit dem Kindern bekommen ging, habt ihr euch für ein Zweites entschieden? Wurde es besser weil anderer Mann?

Oder Männern, die sich früher nicht entscheiden konnten ob Kinder, was zur Entscheidung für ja/nein geführt hat, ob ihr die Entscheidung bereut etc.?


r/beziehungen • • 17h ago

Seit Zusammenzug ist Freund kaum noch zuhause

42 Upvotes

Mein Freund (M25) und ich (W24) sind seit 2 Jahren ein Paar und vor 3 Monaten zusammengezogen.
Vor dem Zusammenzug haben wir viel Zeit miteinander verbracht, die meisten Wochenenden verbrachten wir zusammen und unter der Woche haben wir uns an mehreren Abenden besucht.

Seit wir aber zusammengezogen sind, ist er kaum noch zuhause. Er arbeitet meist viel und macht oft erst gegen 19 Uhr Feierabend. Montag und Mittwoch ist er danach beim Sport bis mindestens 22 Uhr, Dienstag und Freitag verbringt er den Abend mit Kumpels und kommt dann auch erst gegen 23 Uhr oder später heim. 1 Abend in der Woche ist er dann meist zuhause, aber da müssen wir uns um den Wocheneinkauf und sonstige dringende Dinge im Haushalt kümmern. Wir gehen dann gemeinsam in den Supermarkt, aber danach ist er auch direkt am Handy oder am zocken, also auch nicht wirklich Quality Time.
Am Wochenende macht er dann auch fast immer etwas mit den Kumpels, meist ist er dann auch 10, 12, 16 Stunden oder noch länger unterwegs. Sie machen dann Tagestrips, gehen auf Events oder feiern oder fahren auch mal in eine andere Stadt.
Oft gehen sie Samstag Mittag los und er ist dann Sonntag früh 6 Uhr wieder zuhause & schläft bis zum Nachmittag.
Den Sonntag Abend haben wir dann meist für uns.
Ich weiß nicht ob mir dauerhaft als Quality Time nur Sonntag Abends paar Stunden reicht und dass er den Rest seiner Freizeit komplett getrennt von mir verbringt, aktuell fühlt es sich so an als ob wir nebeneinander her leben und ich hab es ihm auch so kommuniziert.
Dadurch dass er so viel unterwegs ist, bleibt der Großteil des Haushalts an mir hängen, und ich arbeite ja auch Vollzeit.

Er meinte dass er es einfach aktuell mega genießt, so viel Zeit mit den Kumpels zu verbringen und er total darin aufgeht, ich solle ihm da bitte keinen Druck machen, er braucht das einfach.

Problem ist dass das jetzt schon über 2,5 Monate so geht. Ich finde es an sich schön dass er so sozial ist, ich habe auch 1x pro Woche mein Ehrenamt und mache auch gerne regelmäßig was mit Freundinnen, aber halt nicht in der Intensität wie er. Ich vermute dass er die Zeit mit mir weniger als vorher wertschätzt, weil ich nun mit ihm zusammen lebe. Ich bin bei den Treffen mit seinen Freunden auch so gut wie nie eingeladen.

Was soll ich nun tun? Hab ich vllt falsche Vorstellungen an das Zusammenleben? Ich hab vorher noch nie mit einem Partner zusammen gelebt und weiß es gar nicht genau. Ich weiß nur dass ich gehofft hatte, dass wir genau so viel oder sogar mehr Zeit nach dem Zusammenzug miteinander verbringen. Meine eigenen Hobbys und Freundinnen sind mir auch wichtig, aber ich finde es irritierend wenn ich irgendwie kaum etwas von meinem Freund habe…
Soll ich ihm einfach den Freiraum lassen und hoffen, dass er irgendwann freiwillig wieder mehr Zeit mit mir verbringen will?


r/beziehungen • • 2h ago

Trennung nach schwerer Beziehung

2 Upvotes

Meine Freundin (F24) hat sich vor einer Woche von mir (M24) getrennt, es gab mehrere Themen die nicht so liefen wie sich sich das vorgestellt hat (Eifersucht,Arbeitssuchend, verschiedene Lebensarten). mir viel es schon von Anfang an total schwer mich nicht bei ihr zu melden, so hatten wir eigentlich jeden Tag Kontakt, sei es über WhatsApp, Telefonat oder halt eben in echt, Am Anfang war das noch in Ordnung für sie, weil wir viel miteinander gemacht haben, nachdem sie aber wieder weggezogen ist aus meiner Stadt und wir eine Fernbeziehung geführt haben, war das natürlich genauso wie die anderen Themen noch viel größer. Die Eifersucht wurde mehr, ich meldete mich mehr und auch das Thema mit den verschiedenen Lebensarten wurde größer. Das hat uns beide sehr belastet, dazu kamen natürlich noch Depressionen meinerseits... Da kam einiges auf einmal. Naja ich weiß einfach gerade nicht wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll, ich will sie natürlich nicht noch mehr belasten, wir schreiben allerdings noch jeden Tag und ich weiß, dass es sie sehr belastet aber Ich habe das verlangen ihr zu schreiben und mache es dann auch schon auch so dinge, dass ich sie vermisse und ich nicht weiß, wie ich das weiter angehen soll. Ich hab schon überlegt sie zu blockieren, aber das würde ja das Problem auch nur wo anders hin verlagern, oder?


r/beziehungen • • 29m ago

Trennungsgrund? Was sol ich tun

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Hallo. Ich bin mir nicht sicher ob das die richtige comunity für mein Problem ist. Aber es geht eben um meine Beziehung.

Also. Ich ( W 34 ) bin seit 5 Jahren mit meinem Mann (32) verheiratet. Die jahre waren allesamt super. Ja ab und zu mal Streit. Aber das ist eher normal. Es lief immer alles harmonisch zwischen uns. Vor 7 Jahren zogen wir zusammen. Und wir haben ein kleines töchterchen vor ca einem Jahr bekommen. Eine wunderschöne Ehe.

Aber um mein Problem zu schildern muss ich erst etwas über mich erzählen. Lange bevor wir uns kennengelernt haben. Mit 21 Jahren. Verlor ich bei einem Unfall meinen rechten Arm. Es war heftig und kostete mich viel Kraft und Ausdauer um wieder klar zu kommen. Ich dachte eine zeitlang das ich nie jemanden vinden würde. Aber dann traf ich ihn. Er akzeptierte mich so wie ich war und verliebte sich in mich. Jetzt bin ich mir nicht mehr ganz so sicher in was von mir er sich verliebt hat.

Vor drei Jahren passierte dan etwas. Er hatte auf der arbeit einen schweren Unfall gehabt. Er verlor dabei seinen linken oberarm. Ich weiß klingt seltsam. Diese parallele zu mir. Die zeit danach war für mich nicht leicht. Ich machte mir große Sorgen um ihn. Da ich genau weiß was er da durchmachte. Er kam aber sehr schnell mit seiner neuen Situation zurecht. Und der Alltag wurde wieder entspannter.

Jetzt das Problem. Er war vor fast zwei Wochen geschäftlich ein paar Tage weg. Als ich in seinem Arbeitszimmer aufraumte fiel mir ein kleines verstecktes Leder Tagebuch auf. Ich stellte es erst zurück. Doch die Neugierde war zu groß. Ich weiß das war ein Vertrauensbruch. Aber was ich in diesem Buch zu lesen bekamm war schockierend. Diesen Buch geht viele jahre zurück. Aber es handelt immer um ein Thema. Amputation. Er schrieb ständig darüber wie sehr er seinen Arm verlieren will. Und beschrieb auch mehrere Szenarien wie er es selber machen will. In den Einträgen zur Zeit kurz vor dem unfall beschrieb er es so wie der Unfall auf der arbeit passieren würde.

Ich kann das garnicht glauben. Ich hab mich schlaugelesen. Das ist wohl so eine Störung die BIID oder so genannt wird. Im Tagebuch sagte er selber das er diese Störung hat. Er scheint aber damit glücklich zu sein.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich hatte viele jahre damit zu kämpfen gehabt. Und er hat sich freiwillig schwerbehindert gemacht. Ich frage mich ob er mich überhaupt liebt oder ob er nur wegen meinem arm mit mir zusammen ist. Er ist seit 2 Tagen wieder zuhause. Ich konnte ihn nicht damit konfrontiert. Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen. Aber es fällt mir schwer und ich liegen abends sehr lange wach, wie jetzt auch, weil ich ständig darüber nachdenken. Es verwirrt mich extrem. Und kind, haus, und ehe stehen auch im Raum. Ich weiß nicht was besser wäre für mich und unsere Tochter.

Keine Ahnung ob ihr da überhaupt einen Rat habt.

Sorry das der Text so lange war. Ich muss das einfach los werden. Wenn ihr einen ehrlichen Rat habt. Währe es schön wenn ich ihn mir gibt

Danke schonmal.


r/beziehungen • • 1h ago

Mein (F25) Ex (M27) hat im Streit damit gedroht, mich zu schlagen

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Mein Ex (27) und ich (25) haben uns vor kurzem getrennt, wohnen aber immer noch zusammen. Wir waren beide in unserer ersten Beziehung, und bis vor Kurzem dachte ich wirklich, dass er die größte Green Flag überhaupt wäre. Er war geduldig, liebevoll, sanft und hat mich immer wie eine Prinzessin behandelt. Er hatte noch nie seine Stimme gegen mich erhoben, und ich hätte mir niemals vorstellen können, dass er sich so verhält, wie er es heute getan hat.
Der Grund für unsere Trennung waren seine Lügen. Er hat mir gestanden, dass er ein Pornoproblem hat, und ich habe herausgefunden, dass er heimlich all meinen engsten Freundinnen auf Instagram hinterhergestalkt hat. Er kennt sie alle persönlich.
Er hatte ein geheimes Instagram-Konto, das er ein ganzes Jahr lang vor mir versteckt hatte, während er mir immer wieder erzählte, dass er gar kein Instagram habe. Ich habe absolut kein Problem damit, wenn er Social Media benutzt. Ich selbst folge den Freunden meiner Freundinnen, also war das nie das Problem. Es ging um die Lügen und die Heimlichtuerei. Dadurch habe ich mich respektlos behandelt und hintergangen gefühlt.
Er hat mir außerdem von seiner Pornosucht erzählt, und ich hatte schon länger den Verdacht, dass er zu Bildern meiner Freundinnen masturbiert. Er hat jedoch darauf bestanden, dass er sie nie auf diese Weise betrachtet hätte, und mir geschworen, dass er nichts Unangemessenes mit ihren Bildern gemacht hätte. Tief in meinem Inneren habe ich ihm nicht geglaubt, aber weil er es immer wieder abgestritten hat, habe ich irgendwann angefangen, an meiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.
Wir haben uns schließlich dazu entschieden, uns im Guten zu trennen, weil wir noch Gefühle füreinander hatten und uns die Trennung leichter machen wollten. Vor allem, weil wir weiterhin zusammenwohnen.
Dann habe ich seinen Laptop durchsucht und herausgefunden, dass er unzählige Bilder meiner Freundinnen gespeichert hatte.
Ich weiß nicht genau, was er mit jedem einzelnen Bild gemacht hat. Aber angesichts der ganzen Vorgeschichte wurde mir einfach nur schlecht.
Das sind meine engsten Freundinnen. Frauen, denen gegenüber ich ihm vertraut habe. Und plötzlich hatte ich das Gefühl, dass er sie hinter meinem Rücken sexualisiert hat, während er mir ins Gesicht geschaut und alles abgestritten hat.
Ich bin komplett ausgerastet.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich schämen sollte. Dass ihm Pornos offenbar nicht reichen und er deshalb meine tatsächlichen Freundinnen als Material zum Masturbieren benutzen muss. Ich habe ihm vorgeworfen, sexuell an sie zu denken, während ich direkt neben ihm bin und ihm vertraue.
Er hat komplett dichtgemacht und wollte nicht darüber reden. Er hat mir gesagt, ich solle ihn in Ruhe lassen und gehen, aber ich konnte einfach nicht aufhören.
Er hatte schon immer Schwierigkeiten mit ernsten Gesprächen, besonders wenn er etwas falsch gemacht hat. Er macht dann komplett zu, anstatt sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Und genau das hat mich noch wütender gemacht.
Ich habe angefangen, ihn zu beleidigen und wirklich schreckliche Dinge zu sagen. Ich bin ganz bewusst auf seine Unsicherheiten, seine Kindheitswunden, seine Familie und die Dinge losgegangen, für die er sich selbst am meisten schämt.
Ich wollte ihn verletzen, weil ich selbst so verletzt und wütend war. Ich wusste genau, welche Worte ihn treffen würden, und habe sie trotzdem benutzt. Darauf bin ich nicht stolz.
Dann ist die Situation eskaliert.
Er hat gegen die Wand geschlagen und zu mir gesagt, dass er gleich irgendetwas oder mich schlagen würde.
Ich hatte Angst, aber ich war gleichzeitig so wütend, dass ich nicht aufhörte. Ich habe ihn sogar geschubst und ihn herausgefordert, obwohl ich Angst davor hatte, was er tun könnte.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke, weiß ich, dass das gefährlich war und dass ich ihn weder hätte schubsen noch die Situation weiter provozieren sollen. Aber in diesem Moment war ich völlig überwältigt, wütend und nicht mehr in der Lage, richtig zu verarbeiten, was gerade passierte.
Irgendwann ist er in sein Zimmer gegangen und hat die Tür zugeschlagen.
Das ist mittlerweile ungefähr zehn Stunden her, und seitdem ist er in seinem Zimmer geblieben. Er hat mich überall blockiert, und ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob er mir jemals wieder in die Augen schauen wird.
Was das Ganze so schwer macht, ist, dass ich diese Seite von ihm noch nie gesehen habe.
Er war immer so geduldig und liebevoll zu mir. Er hat sich verhalten, als wäre er vollkommen verrückt nach mir und würde alles für mich tun. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich weiß, wer er ist.
Und jetzt hinterfrage ich einfach alles.
Manchmal frage ich mich, ob seine intensive Liebe zu mir vielleicht auch damit zusammenhing, dass wir beide zum ersten Mal eine Beziehung erlebt haben, die sich so angefühlt hat. Vielleicht hat er sich vorher nie wirklich geliebt gefühlt.
Er hat inzwischen kaum noch Freunde und fast keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Abgesehen von seinem Bruder war ich der einzige Mensch, dem er wirklich nahestand.
Und jetzt sucht er bereits jemanden, der nächste Woche bei uns einziehen soll.
Ich weiß, dass wir getrennt sind und er grundsätzlich das Recht hat, weiterzumachen. Aber zu sehen, wie schnell er bereits Pläne macht, während er sich nach allem, was passiert ist, in seinem Zimmer einschließt, fühlt sich surreal an.
Letzte Woche hat er mir noch gesagt, dass er mich liebt Und jetzt ist alles so.
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Gleichzeitig weiß ich, dass auch ich Grenzen überschritten habe. Ich habe absichtlich grausame Dinge gesagt, um ihn zu verletzen, und ich habe ihn von mir weg geschubst. Ich versuche nicht, so zu tun, als hätte ich mich richtig verhalten oder als würde meine Wut mein Verhalten rechtfertigen.
Aber seine Lügen, die Bilder meiner Freundinnen, das Schlagen gegen die Wand und die Drohung, mich zu schlagen, haben mich tief erschüttert.
Ich weiß nicht, ob ich gerade erst eine Seite an ihm entdecke, die schon immer da war, oder ob die Trennung und alles, was passiert ist, einfach das Schlechteste in uns beiden zum Vorschein gebracht haben.
Ich kann den Menschen, der mich so geliebt und behandelt hat, wie er es getan hat, kaum mit dem Menschen in Verbindung bringen, den ich heute erlebt habe.
Sorry bin sehr verwirrt habe es mit chat got zsm gefasst, ich bin einfach schockiert, ich habe vor kurzem erst erfahren dass mein Vater Krebs hat und ich exmatrikuliert wurde und jz kam das alles auch nach einander und ich fühle mich ekelhaft weil er mich so versucht hat aufzubauen in der Zeit aber hintenrum sich auf ALLE meine Freunde anscheinend aufgegeilt hat, die sich ihm persönlich geöffnet und vertraut haben.


r/beziehungen • • 5h ago

Ich brauche euren Rat

1 Upvotes

Info: mein Freund (24) und ich (24) sind seit Januar zusammen und kennen uns schon 2 Jahre.

Mein Freund hat dieses Jahr seine Mama verloren, und ich merke, wie sehr ihn dieser Verlust belastet. Wir sind beide nicht geoutet, was unsere Beziehung und das Dating zusätzlich schwierig macht.
Ich bin ungefähr 4-5 Tage die Woche bei ihm. Ich versuche, für ihn da zu sein, ihm zuzuhören und ihn aufzufangen, wenn es ihm schlecht geht. Wir sind sehr offen miteinander und sprechen viel über unsere Gefühle.

In letzter Zeit weint er allerdings immer häufiger. Er bekommt richtige Heulattacken, manchmal sogar auf der Arbeit. Wenn er in meinen Armen weint, versuche ich, ihn zu trösten. Mittlerweile sagt er manchmal selbst, dass er gar nicht weiß, warum er plötzlich weinen muss.

Dazu kommt, dass er sich selbst nicht liebt. Er hat mit seinem Gewicht und seinem Haarausfall zu kämpfen und fragt mich oft, warum ich ausgerechnet ihn ausgesucht habe. Er sagt, ich sei viel hübscher als er, und versteht manchmal nicht, warum ich ihn liebe. Ich versuche ihm zu zeigen, dass ich ihn liebe und dass sein Aussehen nichts an seinem Wert verändert.

Was mich aber zunehmend belastet, ist unsere emotionale Abhängigkeit.
Mein Freund hat selbst schon gesagt, dass er ein bisschen abhängig von mir ist, weil er sich im Leben eigentlich nur richtig gut fühlt, wenn ich neben ihm bin.
Wenn ich einen Tag nicht zu ihm fahre und sage, dass ich zu Hause bleiben möchte, geht es ihm oft schlecht. Dann höre ich es auch am Telefon und bekomme sofort ein schlechtes Gewissen. Ich habe das Gefühl, ihn allein zu lassen, obwohl ich eigentlich nur einen Tag für mich brauche.
Dadurch fällt es mir manchmal schwer, überhaupt zu sagen, dass ich heute lieber zu Hause bleiben möchte. Ich habe Angst, dass es ihm dann wieder schlechter geht, und fühle mich verantwortlich für seine Gefühle.
Wir hatten deswegen auch schon Probleme. Ich möchte ihn nicht verletzen und schon gar nicht, dass er denkt, ich würde ihn weniger lieben, nur weil ich einmal nicht bei ihm bin. Aber gleichzeitig merke ich, wie sehr dieser Druck auch mich belastet.
Ich liebe ihn wirklich und möchte ihn in seiner Trauer unterstützen. Ich weiß aber auch, dass ich nicht seine einzige Quelle für Glück und Sicherheit sein kann. Ich möchte, dass er sich auch dann einigermaßen gut fühlen kann, wenn ich gerade nicht bei ihm bin.

Ich habe ihm bereits gesagt, dass er lernen muss, sich selbst mehr zu lieben, damit wir eine gesunde Beziehung führen können. Ich weiß nur nicht, wie ich ihm dabei helfen kann, ohne dass er sich zurückgewiesen fühlt.

-Wie kann ich meinen Freund nach dem Verlust seiner Mama unterstützen, wenn es ihm psychisch immer schlechter zu gehen scheint?
-Wie gehe ich damit um, wenn mein Partner sagt, dass er sich nur dann richtig gut fühlt, wenn ich bei ihm bin?
-Wie kann ich Grenzen setzen und auch mal einen Tag für mich haben, ohne mich schuldig zu fühlen?
Und wie kann ich ihm helfen, wieder mehr Lebensfreude und Selbstwertgefühl zu entwickeln, ohne dass er das Gefühl bekommt, ich würde ihn allein lassen?

Ich möchte ihn nicht im Stich lassen. Ich liebe ihn und möchte für ihn da sein. Gleichzeitig merke ich, dass ich selbst immer mehr Druck verspüre und manchmal gar nicht mehr frei entscheiden kann, ob ich einen Tag zu Hause bleiben möchte.
Bitte verurteilt uns nicht. Ich suche keinen Grund, mich von ihm zu entfernen. Ich möchte einfach lernen, wie wir beide mit dieser Situation umgehen können, ohne dass einer von uns daran zerbricht.


r/beziehungen • • 1d ago

Mein Partner hat mich nach 8 Jahren plötzlich verlassen und ich verstehe nicht warum.

33 Upvotes

Hallo,

Mein Partner (m 30) und ich (f37) waren für 8 Jahre ein Paar, wir haben uns als Familie betrachtet, zusammen gewohnt und wollten auch heiraten. Wir mussten zusammen sehr schlimme Zeiten durchstehen, denn wir kämpfen beide seit langer Zeit gegen unsere Depressionen und Traumafolgen an.

Oft war das extrem hart, mich hat es jedenfalls sehr mitgenommen, als ich nach einem Suizidversuch mit ihm ins Krankenhaus bin und die ganze Nacht an seinem Bett saß. Insgesamt war ich mit ihm 4 Mal im Krankenhaus auf der ITS, wegen ähnlichen Sachen. Dann hatte er plötzlich starke psychotische Symptome, hat mich verdächtigt ihn zu vergiften u

a. und mich rausgeworfen deswegen. Das war extrem schmerzhaft. Trotzdem war ich für ihn da, hab quasi die Tür offen stehen gelassen. Und es hat auch funktioniert, wir hatten sogar das Gefühl, dass uns diese Sachen noch näher zusammen gebracht haben.

Jetzt bin ich allerdings ziemlich ratlos, was überhaupt passiert ist. Mein einziger Anhaltspunkt ist die Session vorher, in der er von mir wollte, dass ich ihn dominiere. Das ist nicht meins, aber ich hab es ihm zuliebe gemacht. Nun scheint das aber sehr schlimme Erinnerungen bei ihm getriggert zu haben und seine Äußerungen wirkten schon fast paranoid. Kurze Zeit später wollte er sich trennen und meine emotionale Reaktion schien ihm Angst zu machen. Ich weiß nicht mal warum. Ich habe niemals die Hand gegen ihn erhoben oder ihn angebrüllt. Aber weinen hat scheinbar gereicht.

Generell wollten wir Freunde bleiben, aber immer wieder blockiert er mich einfach, obwohl ich nichts wildes geschrieben habe und er weiß, dass mich eine Kontaktsperre extrem fertig macht. Das fühlt sich an, als wäre ich ein Ding, dass man an oder aus stellen kann. Es ist demütigend. Auch wenn ich weiß, dass wr das nicht aus diesem Grund macht.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Vor ein paar Wochen war noch alles gut, jetzt ist mein Leben ein Scherbenhaufen und ich weiß nicht mal ,warum.

Ich weiß einfach nicht weiter. Das tut alles so furchtbar weh.

Hat wer einen Rat für mich, wie man besser mit sowas zurecht kommt? Ich bin total am Ende.


r/beziehungen • • 1d ago

Wie kann Fremdgehen so leicht fallen?

80 Upvotes

Throwaway

Mir ist das etwas unangenehm, aber es beschäftigt mich schon lange und ich hoffe, ich bin hier richtig.

Ich (m/26) war gut vier Jahre mit meiner Ex (w/24) zusammen, seit rund eineinhalb Jahren sind wir getrennt. Sie ist mir etwa anderthalb Jahre lang fremdgegangen, und wir haben in dieser Zeit zusammengewohnt. Es fing an, als wir erst wenige Monate in unserer zweiten gemeinsamen Wohnung lebten. Ich hatte damals mit einigen Dingen zu kämpfen, was die Beziehung belastet hat, trotzdem stand sie mir meist unterstützend zur Seite und hat viel für unsere Zukunft geplant.
Kurz bevor alles aufflog, haben wir z.B. noch ein neues Sofa und ein paar andere Möbel für die Wohnung gekauft. Für ihren Geburtstag einige Wochen danach hatte ich ihr zuliebe eigentlich eine Katze aus dem Tierheim zur Pflege organisiert und alles mit dem Vermieter abgesprochen, weil sie sich die ganze Beziehung über eine Katze gewünscht hatte und mich überredet hat.

Genau das verstehe ich bis heute nicht, und zwar vor allem aus ihrer Sicht. Wie kann es so leicht sein, über so lange Zeit ein Doppelleben zu führen, nach außen Normalität zu spielen und nebenbei Pläne zu machen, ohne dass es einen innerlich zerreißt? Nach dem Auffliegen war sie wie ausgewechselt und abwertend und ihre Entschuldigung klang halbherzig, so nach dem Motto als sei alles ohnehin unvermeidbar gewesen, weil wir nicht gut füreinander gewesen seien und sie eh nicht so lange in ihrer ersten Beziehung bleiben wollte. Wenn das so war, warum bleibt man dann so lange und lässt es weiterlaufen?

Sechs Monate später war sie gänzlich neu vergeben, und als wir uns kürzlich zufällig über den Weg gelaufen sind, sagte sie, es habe so kommen müssen, sie sei viel glücklicher und die beiden wollten bald zusammenziehen. Das sei die Hauptsache.
Auf mich wirkte das, als habe sie das Ganze erstaunlich leicht abgeschüttelt, während es mich bis heute belastet und meinen Selbstwert ziemlich zerlegt hat.

Mir ist klar, dass auch ich manchmal kein einfacher Partner war, und es geht mir nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, es zu begreifen. Fühlt sich so etwas für die Person, die es tut, wirklich so leicht an, oder verdrängt man einfach?
Und ist es normal, dass mich das nach so langer Zeit noch beschäftigt? Über möglichenErklärungen wäre ich sehr dankbar.


r/beziehungen • • 19h ago

Ausgeschlossen werden

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Ich (31W) werde von meinem Partner (33M) aus seinen weiblichen Freundschaften ausgeschlossen und es nervt mich, verunsichert mich und er versteht es nicht! Wir sind seit vier Jahren ein Paar.

Es sind nicht viele Freundschaften zu Frauen die er führt, es sind zwei Stück. Ich habe auch nichts dagegen, dass meine Partner platonische Freundinnen hat, nur geht es mir dermaßen auf die Nerven, dass er mich ständig ausschließt und denkt, dies wäre in Ordnung für mich.

Er sagt mir zwar meistens, wann er sie trifft, aber die Frage, ob ich vielleicht auch mal mitkommen möchte, stellt er mir nicht.

Eine der zwei Freundinnen habe ich mal kennengelernt auf einer Veranstaltung, seitdem habe ich sie nie wieder gesehen und mein Partner trifft sie weiterhin alleine.

Dies ist kein Problem für mich, aber eben das nicht fragen, ob ich mitkommen wollen würde geht mir auf den Geist.

Was soll ich machen?


r/beziehungen • • 6h ago

Mein Freund hatte während unserer Beziehung heimlich engen Kontakt zu seiner Ex – wie würdet ihr damit umgehen?

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Mein Freund (m,32) und ich (w,29)sind seit etwa zwei Jahren zusammen. Als wir bereits eine Beziehung hatten, wohnte er noch einige Monate mit seiner Ex zusammen, weil sie so schnell keine Wohnung hatte. Gleichzeitig hatte er weiterhin engen Kontakt zu ihr. Mir hatte er indes gesagt er würde sie nur sporadisch abends sehen und er hat mir zugesichert er würde mich über etwaige Treffen mit gemeinsamen Freunden in Kenntnis setzen. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass dies so nicht war: Sie schrieben und telefonierten regelmäßig, er traf sich mit ihr und unternahm Dinge mit ihr, beispielsweise gemeinsame IKEA-Besuche, gemeinsame (Koch-)Abende, Café Besuche zu zweit, Treffen mit einem anderen befreundeten Pärchen (wie ein Doppel Date) sowie andern Freunden und seiner Familie sowie ständige Fahrten um die irgendwohin zu kutschieren mit dem Auto. Auch an meinen Geburtstag zu Beginn meiner Beziehung kam er nicht, damit sie nicht traurig ist, wenn er bei mir ist.

Mein Problem ist, dass er mir von besagten Treffen nichts erzählte, obwohl er mir versprochen hatte, ehrlich zu sein und mich darüber zu informieren. Zum Teil teilte er mir nur mit er sei mit Freunden unterwegs. Erwähnte sie aber explizit nicht. Teilweise erfuhr ich erst später davon. Dieses Verheimlichen zog sich über mehrere Monate. Besonders verletzend finde ich es auch, dass er ihre Gesellschaft vorzog anstatt mich bei seinen Freunden vorzustellen, wie man es eigentlich erwarten würde. Auch danach bestanden noch Verbindungen zwischen den beiden, etwa gemeinsame Konten und andere offene Angelegenheiten. Von seiner Seite sind Aussagen gefallen wie: „Ich musste sie beschützen“ und ich sei „krank“ weil ich angemerkt habe, dass er mich nicht mit ihrem Kosenamen ansprechen solle beim Sex.

Seitdem fällt es mir schwer, ihm zu vertrauen. Ich habe ständig Angst, dass er mir wieder etwas verschweigt und heimlich mit ihr chattet bzw. sie trifft. Ich fühle mich oft wie die zweite Wahl. Er sagt, ich müsse an meinem Vertrauen arbeiten, da der Kontakt inzwischen beendet sei.

Wie seht ihr das? Ist mein Misstrauen angesichts der Vorgeschichte nachvollziehbar? Wie würdet ihr damit umgehen?


r/beziehungen • • 4h ago

Ist die Angabe "Langfristiges, offen für kurzfristiges" wirklich ein no-go für viele Frauen die eine Beziehung wollen?

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Throwaway Account! Ich bin m 23 und habe bisher nicht gedated, weil ich mich erst vor ein paar Jahren dafür geöffnet habe und im Alltag sehr wenig attraktive Frauen kennenlerne. Ich habe einen großen Freundeskreis und lerne regelmäßig durch Partys neue Leute kennen, aber kaum Single Frauen in meinem Alter (deutlich ältere finde ich nicht attraktiv) und selbst wenn müssen sie auch meine weiteren Ansprüche erfüllen (wie Charakter, Attraktivität, Familienplanung, ähnliche Werte, Beziehungsgestaltung, Reife). Einige sind auch nur für ein Auslandsjahr in Deutschland.

Deswegen hatte ich mir vor einiger Zeit einige Dating Apps heruntergeladen und gemerkt, dass die Auswahl dort auch klein ist. Es heißt sehr oft, dass die meisten Männer furchtbare Profile haben. Kann sein, die Frauen aber auch: kaum Angaben zu sich obwohl man eine Beziehung sucht, Fotos auf denen sie nicht richtig zu sehen ist, "Princess treatment", peinliche Filter und so weiter. Ich kann also nur wenige Likes vergeben und habe entsprechend wenig Matches und keine Dates.

Deshalb entschied ich mich zusätzlich nach einer F+ zu suchen, da ich befürchte keine Partnerin zu finden oder erst in Jahrzehnten. ONS will ich nicht und für Sex zu bezahlen kommt für mich niemals in Frage, weil ich eine Vertrauensbasis brauche und auch von der Frau begehrt werden will. Aber heute habe ich in einem Frauensub gelesen, dass viele Frauen die eine Beziehung suchen keine Männer matchen die sowas wie "Langfristige Beziehung, offen für kurzfristiges" stehen haben. Da der besagte Sub sehr toxisch ist und daher überwiegend nicht meine Zielgruppe wollte ich hier fragen, wie eure Erfahrungen dazu sind. Matched ihr als Frauen die eine Beziehung suchen solche Profile und habt ihr als Männer damit mehr oder weniger Erfolg gehabt? Wie regiert ihr als Frauen, wenn ihr eine F+ sucht und euch ein Mann liked der im Profil nur stehen hat das er eine Beziehung sucht?


r/beziehungen • • 3h ago

Offene beziehung

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Ich habe vor 5 Monaten eine frau kennengelernt. Es war online. Ich glaubte nicht daran das online dating überhaupt funktionieren könnte. Aber ich irrte mich darin. Naja ich schweife ab. Wir sind beide 28 Jahre alt. Christlich ( gläubig ). Sie ist glücklicherweise komplett abgeneigt gegenüber dem Thema Politik. Ich bin mir sicher das ich mit ihr zusammen sein will. Es fühlt sich einfach richtig an. Dennoch würde ich gerne wissen was sie von offenen Beziehungen hält. Für mich ist das Thema offene Beziehung absolut degeneriert und ein weiteres Zeichen für den Zerfall der Gesellschaft. Offene Beziehung bedeutet= keine Beziehung. Ganz einfach. Wie spreche ich das thema an? Ohne das sie denn Verdacht bekommt ich würde das wollen. Oder sollte ich das überhaupt tun? Würde mich über Rat freuen.


r/beziehungen • • 15h ago

Es stören mich zunehmen Sachen an meiner Beziehung wie damit umgehen?

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Irgendwie habe ich (m/23) das Gefühl, dass mich zunehmend Sachen an meiner Freundin (w/24) stören. Wir sind seit 2 Jahren zusammen.

Sie räumt nie die Wohnung komplett auf.

Ich glaube sie hat noch nie den Boden gewischt nur immer gesaugt oder sichtbare Flecken weg gemacht. Ich erwarte nicht das sie jedes oft alles wischen muss.
Aber fände es nett nur nicht immer in der Unordnung zu sein, wenn ich schon eine 1:20h immer zu ihr fahre.

Klar es ist ihre Wohnung, aber ich habe es immer gelernt, dass man aufräumt bevor wer kommt.
Und ich finde es ist auch eine Art Wertschätzung.

Oder seit Wochen liegen die Sachen von der Katzenwand rum. Ich mache es gerne für sie, aber fände es schön wenn ich nicht immer alles anstoßen muss.
Das sie proaktiver ist.

Ich habe auch mal was gesehen wo ein paar deren Wohnung in einer Stunde am Wochenende immer mit Timer und Musik „power-aufräumt“, also quasi ganz schnell, sodass man effektiv wenig Zeit aufgebracht hat.

Oder unterwegs ist sie nonstop am Handy entweder mit ihrem besten Freund am schreiben oder am Pokémon Go zocken.
Das mit ihrem Freund ist ja okay.

Irgendwie sehe ich dann wie wenig ich mit meinen Freunden schreibe, aber andere Geschichte.

Aber ist es nicht schöner etwas am Handy zu sein und präsenter im Moment zu sein?

Oder ich habe mal den Wunsch geäußert. Lass uns mal eher in die Stadt als immer so spät Nachmittags. Die nächste große Stadt ist so ne Stunde weg worst case.

Dann sind wir erst um 17 Uhr da und dann hat alles noch so kurz auf… Weil sie bis 12-13+ Uhr pennt, dann mache ich ihr was zu essen danach etwas in Fahrt kommen und fertig machen.

Ich hatte so den Gedanken vlt mal entspannt nen Kaffee trinken, Kuchen essen und entspannt in den Park oder in der Stadt schauen was es so gibt.

Ich habe das Gefühl meine Bedürfnisse und Wünsche sind egal.

Ich fahre sie auch immer zu ihrem Terminen weil sie kein Auto hat.

Bin ich zu empfindlich?


r/beziehungen • • 19h ago

Meine(M31) Freundin(W32) passt weniger zu mir als gedacht

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Wir sind seit über 10 Jahren zusammen und funktionieren auch gut miteinander, aber mir wird immer mehr klar, dass ich mich nach mehr sehne.

Ich bin unter schwierigen Umständen in die Beziehung gekommen (undiagnostizierte Neurodivergenz, Panikstörung), und diese Beziehung hat mir Rückhalt und eine Art Identität gegeben. Irgendwann wurden die Dinge für mich aber besser, und mittlerweile würde ich sogar sagen, dass ich mich selbst gefunden habe. Seitdem merke ich, wie ich um vieles verhandeln muss. Dabei sind es nicht einmal Sachen, die direkt auf mich bezogen sind.

Sie ist bei Weitem nicht depressiv (oder ich bin einfach um einiges depressiver), aber Self-Care funktioniert bei ihr nur durch Doomscrolling. Wenn ich wichtige Themen wie Finanzen, Entspannung, regelmäßigen Schlaf oder Sport anspreche, wird entweder blockiert oder prokrastiniert. Alle paar Monate gibt es dann einen Streit, weil sich ihre Unzufriedenheit auch in ihrem Verhalten mir gegenüber widerspiegelt. Ich gebe ihr an ein paar Stellen sicherlich auch guten Grund dazu, aber konstruktiv lösen wir die Situationen nie. Meist sage ich meine lösungsorientierte Meinung noch einmal etwas deutlicher als sonst, sie zerfällt in Selbstmitleid, und am Ende ändert sich nichts.

Jetzt gibt es eine Person in ihrem Leben, mit der wir oft Zeit verbringen. Jedes Mal, wenn wir gemeinsam Zeit verbringen, fühle ich mich frisch verliebt. Die Erzählungen aus dem Alltag dieser Person lassen mich wünschen, meinen Alltag nur noch mit ihr zu verbringen. Es sind banale Dinge wie frühes Aufstehen oder ein bewusster Umgang mit einem selbst. Wir hatten sogar schon körperlichen Kontakt außerhalb unserer Komfortzone (nicht sexuell), was für mich als Autist etwas Besonderes ist. Bei ihr besteht ebenfalls ein Autismusverdacht mit ähnlichen Symptomen, und vielleicht erklärt das auch, warum ich mich bei ihr so verstanden fühle.

Ich weiß, dass diese Person tabu ist, nur weckt die Vorstellung große Lust in mir. Am Ende ist es aber auch nur eine Vorstellung.

Ich weiß absolut nicht, was ich fühlen oder tun soll. Leider hat mir mein Elternhaus auch ein sehr schlechtes Beispiel einer langen und unzufriedenen Beziehung mitgegeben, in dem ich mich aber immer mehr wiederfinde.


r/beziehungen • • 1d ago

Gibt es hier introvertierte Personen die eine Familie oder eine Partnerschaft haben ?

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Hallo liebe Alle,

Ich bin 27 Jahre und bin ein sehr introvertierter Mensch, der gerne seine Sachen alleine macht, wie z.B. Essen, den Tag planen usw. Natürlich treffe ich auch hin und wieder sehr gerne Freundinnen, aber ich bin eben auch sehr gerne für mich alleine. Ich hatte schon Beziehungen, aber diese Männer haben ich meist 2 mal in der Woche gesehen und die restlichen Tage haben mir gehört.

Wie schafft man es mit dieses Persönlichkeit eine Beziehung zu führen und evtl. Auch eine Familie zu gründen?


r/beziehungen • • 17h ago

Schwierige Phase in der Beziehung

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Ich (f20) bin derzeit fast 2 Jahre mit meinem Partner (m20) zusammen. Ich struggle schon seit einer Weile mental und krieg immer um die Zeit im Herbst und Winter starke depressive Stimmungen. Ich bin seit ein paar Monaten neu in Psychotherapie und versuche so weit wie es mir gelingt Dinge zu ändern.

Ich dachte eigentlich das die Beziehung ganz gut läuft und ich war sehr glücklich trotz der schwierigen Zeit für mich. Aber vor kurzem hat mein Partner mir gesagt das ihn meine Probleme sehr belasten und er keine anhaltende Besserung gesehen hat bisher. Er meinte ausdrücklich das er burned out ist davon mich immer aufzuheitern und das ich darauf manchmal nicht reagiere. Zudem meinte er das wir viel zu häufig Konflikte haben oder Situationen in denen er mich aufheitern muss.

Das war auch wie ein Weckruf. Bei einem späteren Gespräch hat er dann aber hinzugefügt das er sich nicht sicher ist, weil ich seine erste Beziehung bin, ob er weiterhin bei mir bleiben kann weil er sich nicht sicher ist was Liebe für ihn ist.

Wir wollen es bis Frühling noch versuchen während er versucht das für sich herauszufinden und wenn das nicht klappt müssen wir uns trennen.

Der Gedanke das es dazu kommen könnte schmerzt mich extrem und es lässt mich nicht wirklich los.

Ich möchte die Beziehung damit aber auch nicht noch mehr belasten.

Ich muss aber ehrlich sagen das ich durch das ganze keinen Drang mehr für Sex habe und mich eher darauf fokussieren mag das emotionale wieder sicherer zu machen. Er sagt eig das er mich auch liebt und ihm die Beziehung wichtig ist und er sich nicht trennen möchte. Ich möchte nicht unnötig mehr Distanz reinbringen, weil ich weiß das ich dazu neige auch wenn es häufig nicht passt.

Ich bin planlos wie ich damit umgehen soll und wäre wirklich dankbar wenn jemand einen Ratschlag hätte oder eine Einschätzung der ganzen Situation 🙏


r/beziehungen • • 1d ago

Ich weiß nicht weiter

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Hey zusammen,

ich kenne ein Mädchen seit ungefähr sechs Monaten und wir sind mittlerweile gute Freunde.

Nach etwa zwei Monaten hatten wir schon einmal etwas engeren Kontakt, allerdings hatte ich damals keine romantischen Gefühle für sie. Trotzdem hat sie mich damals quasi gekorbt, was für mich vollkommen in Ordnung war.

Vor ungefähr drei Wochen haben wir dann wieder angefangen, sehr viel Zeit miteinander zu verbringen.

Seit etwa zwei Wochen kuscheln wir eigentlich jedes Mal, wenn wir uns sehen. Wir verstehen uns richtig gut und können auch über persönliche Dinge reden. Bei einem unserer Gespräche ging es sogar allgemein darum, dass man offen sagen sollte, wenn man Gefühle für jemanden entwickelt. Das war nicht direkt auf uns bezogen.

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich dann tatsächlich angefangen, Gefühle für sie zu entwickeln. Ich habe mit ein paar Freunden darüber gesprochen, die mich ermutigt haben, ehrlich zu ihr zu sein.

Gestern nach einer Feier habe ich ihr schließlich gesagt, dass ich mehr als Freundschaft für sie empfinde. Sie meinte zunächst, dass sie nichts Festes möchte. Das war für mich aber auch nicht unbedingt das Ziel. Ich wollte ihr einfach nur ehrlich sagen, was ich fühle, ohne sie zu irgendetwas drängen zu wollen.

Danach haben wir noch länger gekuschelt und darüber gesprochen, dass wir uns in letzter Zeit gegenseitig ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben. Am Ende haben wir uns sogar mehrmals geküsst, auch ziemlich intensiv, und sind anschließend schlafen gegangen.

Heute hat sie mir dann geschrieben, dass ihr durch die Situation klar geworden ist, dass sie momentan weder bereit ist noch bereit sein möchte, sich auf etwas Romantisches einzulassen.

Sie möchte das, was gestern passiert ist, deshalb als einmalige Sache betrachten. Sie bereut teilweise, dass es so weit gekommen ist, und sagt, dass sie mich nicht verletzen möchte. Sie möchte, dass wir weiterhin gut miteinander auskommen und unsere Freundschaft so weiterführen wie vorher.

Jetzt weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll.

Ich habe sie wirklich sehr gerne und möchte sie als Freundin auf keinen Fall verlieren. Sie ist mir wichtig und gibt mir auch persönlich viel Kraft. Gleichzeitig merke ich, dass ich mittlerweile Gefühle für sie habe und Angst davor, dass diese noch stärker werden, wenn wir genauso weitermachen wie bisher – also uns ständig treffen, kuscheln und uns so nah sind.

Ich möchte ihre Entscheidung respektieren und sie auch zu nichts überreden. Trotzdem fällt es mir schwer, einfach wieder zur normalen Freundschaft zurückzukehren, nachdem das zwischen uns passiert ist.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Würdet ihr versuchen, die Freundschaft wie vorher weiterzuführen, oder erst einmal etwas Abstand nehmen, um die eigenen Gefühle in den Griff zu bekommen? Und wie schafft man es, eine Freundschaft aufrechtzuerhalten, ohne sich dabei selbst immer mehr Hoffnung zu machen?

(Ich bin 17/m sie 16/w)

Beitrag wurde mit ki zusammengefasst


r/beziehungen • • 1d ago

Unterschiedliche Wahrnehmung von M+F

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Ich (W28) habe mich von meinem Partner (M37) nach 2,5 gemeinsamen Jahren zur Trennung gezwungen gefühlt und habe die gemeinsame Wohnung mit Sack und Pack inkl. beider Hunde verlassen.

Es kam wie unzählige andere Male zu einem Streit wegen einer Lappalie. Vom Wäschemachen zur Endzeit-Krise.

Ich habe einige Bedürfnisse die von Beginn an zu kurz kamen. Damit meine ich Basics wie Commitment, Ehrlichkeit, Haushalt, Verlässlichkeit und dass man sich Zeit füreinander nimmt und füreinander da ist. Ich bin bis heute der Meinung, dass ich diese immer kommuniziert habe, da er mich darum auch immer offen gebeten hat. Leider auch zunehmend unter Tränen, da der Frust in der Vergangenheit irgendwann aus mir rausgeplatzt ist, wenn diese Dinge mal wieder in zu hoher Frequenz schlichtweg nicht gegeben waren. Oftmals waren Auslöser hierfür exzessives Feiern unter Rauschgift/Substanzen und die hierdurch resultierenden Totalausfälle seinerseits.

Wegen einer enormen Besserung aufgrund meiner Kommunikationsversuche aka. „Nörgeleien“ haben wir eine stabile Basis schaffen können. Jeder lebt sein eigenes Leben und kann dem nachgehen auf was er Lust hat. Wir hatten gemeinsam Kompromisse gefunden, da wir beide sicher waren, dass sich was ändern muss. Leider hat sich das inzwischen so entwickelt, dass er an mehreren Tagen der Woche von 9-21/22 Uhr außer Haus ist. Wenn er dann zu Hause ist, ist er wie ein Geist. Wir arbeiten beide viel, er ist danach oft noch mit den Kollegen essen, während ich im Homeoffice bin. Ich finde mich auch so zurecht, mag es teilweise sehr allein zu sein. Aber man entfernt sich unter diesen Bedingungen. Ich jedenfalls. Ich habe in dieser Beziehung nicht oft das Gefühl, gewählt zu werden. Er ist der Meinung, ich läge falsch. Wenn ich versuche, meine Bedürfnisse an ihn ranzutragen, reagiert er mit Rechtfertigung und wenn er keine mehr hat, kommt die altbewährte „Spiegel“-Abwehr aus der Grundschule („Ich habe ja auch Stress auf der Arbeit“ oder „Ich räume auch oft die Spülmaschine aus“). Ich habe heute aufgegeben. Als er mit der alten Leier begann „Ich habe keine Lust mehr auf dein ständiges Gemecker“ sagte ich, er kann gehen wenn er das alles nicht will. Er ging nicht. Also Sachen gepackt und zu Mutti ins Gästezimmer. Ich musste nochmal hin, da ich was wichtiges vergessen hatte, insgeheim mit der Hoffnung, dass er nicht mehr wütend ist und seine Meinung ändert. Naja, ich bekam ne Schuldzuweisung. Ich ging wieder. Per WhatsApp hieß es dann unter anderem, er verstehe die Trennung aus meiner Sicht, er wolle keine Trennung und er wolle auch nicht, dass ich ausziehe.

Unabhängig von der Beziehung habe ich eine schwere Lebensphase hinter mir. Ich habe eine Panikstörung und ironischer Weise viele Ängste vor Männern, insbesondere im Rauschzustand. Das weiß er und er weiß um seinen Anteil. Aber Verantwortung oder gar eine aufrichtige Entschuldigung bekam ich nie. Ich habe akzeptiert, dass er sowas einfach nicht kann und war dann mit einem verbesserten Verhalten auch besänftigt. Die besagten Totalausfälle gab es nie wieder. Ich merke trotzdem mit jedem Mal, wenn ich ihn alkoholisiert sehe, wie mir unwohl wird und ich Angst habe ihn mit irgendwas aufzuregen und reagiere dann mit Flucht. Eigentlich bei jedem Event. Ich selbst trinke fast gar nichts mehr und schon gar nicht, wenn irgendetwas auf meiner Seele liegt. Er hingegen lässt sich seinen Spaß nicht nehmen, er brauche das und sei ohne „ab und an hemmungslos zu trinken“ unglücklich. Eigentlich könnte ich hier stoppen. Aber eigentlich geht’s mir um was ganz anderes.

Ich selbst habe unfassbare Schwierigkeiten, diese Beziehung aufzugeben, nach allem, was wir mit viel Energie und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen wieder gerade gebogen hatten. Er hat mir heute Mittag einen völlig neuen Gedanken mitgeteilt. Er ist sicher, dass er mir nicht das geben kann, was ich brauche. Er sieht sich als nicht genug an. Ich sehe das nicht so. Ich weiß auch nicht ob er das ernst meinte, oder ob er nicht manchmal sogar eine manipulative Art und Weise hat, mich als die Unheilsbringerin darzustellen. Denn seine Aussage in jedem Streitgespräch ist, dass er glücklich mit der Beziehung ist, ich würde alles schlechtreden. Ich hatte schon oft mit dem Gedanken zu kauen gehabt, mich zu trennen, aber nie konnte ich mir vorstellen, es nicht später zu bereuen. Aber genau so gehts mir gerade. Ich wünschte ich wäre heute einfach mal nicht von der Couch aufgestanden um die beschissene Wäsche zu machen. Ja, ich geb mir die Schuld. Aber scheisse, war ich deswegen echt so lange unglücklich und wie oft habe ich heimlich geheult? Ich denke, er hat es wirklich nicht mitbekommen.

Tldr; 2 verschiedene Menschen, die einfach keine Mitte gefunden haben, haben sich heute getrennt, obwohl keiner der beiden es wollte.


r/beziehungen • • 2d ago

Nach 15 Jahren...

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​Es fällt mir unheimlich schwer, das in Worte zu fassen, aber heute Abend werde ich (M45) die Beziehung zu meiner Partnerin (W44) nach 15 Jahren beenden. Der Tag zieht sich wie Kaugummi, der Magen verkrampft sich bei jedem Blick auf die Uhr, und die Angst vor dem Moment, in dem ich den Satz aussprechen muss erdrückt mich komplett.

​Wir haben uns über die Jahre schrittweise auseinandergelebt. Schon sehr lange funktioniert unser Alltag nur noch wie in einer Zweck-WG. Von echter Partnerschaft oder Zuneigung ist kaum noch etwas übrig, und Intimität gab es bei uns seit mittlerweile zwei Jahren überhaupt keine mehr.

So sehr man sich auch bemüht hat, das zu ignorieren oder zu kitten – es geht einfach nicht mehr weiter. Selbst eine Paar Therapie kam zu keinem Ergebnis.

​Am schlimmsten ist neben dem endgültigen Schritt die Angst vor der Reaktion: Tränen, Wut, das Fass zum Überlaufen zu bringen und das Leben eines anderen Menschen von jetzt auf gleich auf den Kopf zu stellen.

Und vor allem zerreißt es mir das Herz und der Gedanke an unsere 11-jährige Tochter.

Sie ist eigentlich unser gemeinsamer Mittelpunkt und der Gedanke, wie sie das trifft und wie sich unser Familienleben verändern wird, ist kaum zu ertragen. Niemand zerstört leichtfertig nach so vielen Jahren eine Familie.

Aber ich kann nicht mehr. Ich bin fertig damit, immer den starken und funktionellen part zu übernehmen um nach außen hin den Schein zu wahren.

Kurz um, ich bin einfach nur noch müde.

​Ich musste mir das einfach von der Seele schreiben, bevor heute Abend der schwerste Gang ansteht.

​Wichtiger Hinweis in eigener Sache

Männer neigen oft dazu, Beziehungsprobleme und emotionalen Schmerz monate- oder jahrelang stumm mit sich herumzuschleppen, um "zu funktionieren". Wenn ihr in einer ähnlichen Krise steckt: Ihr müsst da nicht alleine durch. Holt euch rechtzeitig Hilfe, sprecht mit Freunden oder sucht euch psychologische Unterstützung – Gefühle zu zeigen und sich einzugestehen nicht mehr zu können, sind keine Schwäche.

*Der Hinweis in eigener Sache, wurde mit Hilfe von AI bearbeitet um die Formulierung zu verbessern


r/beziehungen • • 2d ago

mein Freund durchsucht mein Handy. Was mache ich jetzt?

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throwaway account

Ich (F26) bin seit 3 Jahren mit meinem Freund (M24) zusammen. Unsere Beziehung läuft gut, wir versuchen uns super und ich bin glücklich.

Gestern hat mein Freund mein Handy durchsucht, als ich eine Weile nicht im Raum war. Generell ist es nicht sonderlich schwer in mein Handy zu kommen, da eigentlich fast jeder mein Passwort kennt:er, meine Freunde und auch meine Eltern.

Ich habe persönlich kein Problem damit, wenn mein Handy genutzt wird, um Musik im Auto zu spielen oder einen Anruf zu tätigen. Ich vertraue eigentlich einfach immer darauf, dass keiner in meinem Handy rumstöbert, VOR ALLEM nicht mein Freund.

Ich habe ihm das Handy aus der Hand genommen und gefragt was da soll und ob er denn etwas gefunden hat.
Er meinte, dass er nie etwas findet.

Die Antwort war für mich in dem Moment so absurd, dass ich wirklich lachen musste.
Witzig ist es im Nachhinein absolut nicht.

Ich weiß nicht, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll.