r/arbeitsleben • • 7h ago

Rechtliches Mein Arbeitgeber hat meinen Dienstplan nachträglich geändert und behauptet jetzt, ich hätte zwei Tage unentschuldigt gefehlt

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Ich arbeite im Einzelhandel und unsere Dienstpläne werden immer ungefähr drei Wochen vorher in einer App veröffentlicht.

Für Anfang Oktober hatte ich laut Plan Montag und Dienstag frei. Ich hatte mir davon sogar einen Screenshot gemacht, weil ich an den beiden Tagen einen privaten Termin außerhalb der Stadt hatte.

Am Mittwoch kam ich ganz normal wieder zur Arbeit.

Meine Filialleitung fragte direkt, warum ich Montag und Dienstag nicht da gewesen sei.

Ich dachte zuerst, das wäre ein Missverständnis und habe ihr meinen Screenshot gezeigt.

Sie öffnete die App und dort stand plötzlich, dass ich an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr eingeteilt gewesen wäre.

In der Änderungshistorie sehe ich allerdings, dass der Dienstplan erst am Dienstagabend bearbeitet wurde.

Also nachdem beide angeblichen Schichten bereits vorbei waren.

Die Filialleitung meinte, der Plan sei „noch angepasst worden“ und ich wäre selbst dafür verantwortlich, regelmäßig in die App zu schauen.

Ich habe gefragt, wie ich eine Schicht am Montag hätte bemerken sollen, wenn sie laut Änderungshistorie erst Dienstag eingetragen wurde.

Darauf kam nur, sie könne nicht nachvollziehen, was „technisch genau passiert“ sei und müsse sich auf das aktuelle System verlassen.

Jetzt wurden mir zwei Fehltage eingetragen und gestern bekam ich zusätzlich ein Schreiben, in dem von unentschuldigtem Fernbleiben die Rede ist. Unterschreiben sollte ich den Erhalt direkt, habe ich erstmal nicht gemacht.

Meinen ursprünglichen Screenshot, die aktuelle Ansicht und die sichtbare Änderungshistorie habe ich gespeichert.

Ich will wegen zwei Tagen nicht sofort mit Anwalt und maximaler Eskalation anfangen, aber ich sehe auch überhaupt nicht ein, einen Vorwurf stehen zu lassen, wenn der Dienstplan nachweislich erst hinterher geändert wurde.

Wie würdet ihr jetzt vorgehen? Erst schriftlich widersprechen und Korrektur verlangen? Und kann ein Arbeitgeber einen veröffentlichten Dienstplan überhaupt so nachträglich ändern, dass daraus im Nachhinein ein Fehlverhalten des Mitarbeiters entstehen soll?


r/arbeitsleben • • 2h ago

Austausch/Diskussion Wie haben Arbeitgeber Euch über den Tisch gezogen?

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Hallo Leute,

was habt Ihr so erlebt? Haben Arbeitgeber Eure Löhne gedrückt, Pausenregelungen ignoriert oder Arbeitschutzgesetze gebrochen oder bei Patientenabrechnungen betrogen?

Vorweg: Ich habe alles erlebt.

Aber hier mal eine ausgewählte Story:

Eine Nachbarin machte ihre Ausbildung in einem Krankenhaus.
Die Abschlussprüfungen fielt in die Covid Zeit.

Also sagte das Krankenhaus: Aus Gründen es Infektionsschutzes werden die Prüfungen um 1 Jahr verschoben; Ihr müsst das Jahr in Vollzeit zum Azubi-Gehalt auf den Stationen arbeiten.
Keine Schule.

Wenn ich mal so schätze:
Ein Azubi kostet den Arbeitgeber etwa 15.000€/Jahr.
Eine Hilfskraft kostet den Arbeitgeber etwa 40.000€/Jahr.

Ergo hat das Krankenhaus pro Azubi etwa 25.000€/Jahr an Kosten gespart.

Bei 20 Azubis wären das 500.000€ an Kostenersparnis.

Eine Schweinerei.

Das dürfte zutiefst rechtswidrig sein, schliesslich waren die gesetzlich geforderten Praxisstunden innerhalb der Ausbildung bereits nach 3 Jahren abgearbeitet.
Die Nachbarin sah dann auch irgendwann ganz schön fertig und erschöpft aus.

(Gerne würde ich hier eigentlich auch die Namen der SCAM-Arbeitgeber nennen, aber nur, wenn das für Mods okay ist und hier einer aktiv die Zustimmung gibt. Wir Pflegekräfte müssen uns gegen sowas wehren).

_________________________________________________________________________________

Was sind Eure Storys?


r/arbeitsleben • • 6h ago

Bewerbung Interessante absage

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Hallo ihr lieben,

Diese Absage habe ich eben bekommen. So einen Text hatte ich auch noch nicht. Weiss jemand, ob das Hamburger Uniklinikum grad einstellungsstop hat? Neulich war ich in Süddeutschland und da hat mind. 1 Einstellungsstop. Deswegen frage ich mich, ob das da auch der Fall ist.

Arbeitsmarkt ist echt beschissen lol.

Danke.


r/arbeitsleben • • 3h ago

Austausch/Diskussion Ich halte Schichtarbeit nicht mehr aus

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Ich habe meine Ausbildung in der Stahlindustrie absolviert und arbeite seit 2 Jahren im 5 Schichtsystem. Sprich 2 Früh, 2 Mittag, 2 Nacht, 4 Frei. Ich weiß 2 Jahre ist nicht so lange aber mir macht es sehr zu schaffen.
Teilweise schlafe ich 11-12 Stunden und bin trotzdem ausgelaugt und nach 8 Stunden Schlaf kann ich einfach nicht aufstehen da bringt auch kein Wecker am anderen Ende des Zimmers was der wird ausgeschaltet und weiter geschlafen.

Ich habe demnächst ein Termin beim Hausarzt für alles einmal durchzucken ob ich eventuell irgendwelche Mangel habe.

Ich verdiene gutes Geld mit 21 Jahren. Immer über 3k netto. Aber langfristig kann ich mir das echt nicht vorstellen.

Ich werde es jetzt mal weiter beobachten und ggf. Versuchen in die Dauerfrühschicht zu kommen und wenn dabei zu wenig Geld rausspringt eventuell mir was anderes suchen.

Was sind eure Erfahrungen und Tipps?


r/arbeitsleben • • 1h ago

Kündigung Als Lehrling kündigen

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Arbeite inzwischen seit 1. jahr in dem Betrieb und merke das es nix für mich ist. Die mitarbeiter = hölle. Die beschweren sich weil ich „nix“ kann, obwohl mir fast nie was beigebracht wurde da die arbeiter mir nix erklären wollen, und wenn mir mal was erklärt wird erwarten, die sich das ich das mit 1 mal erklären sofort kann. Wurde auch zb einmal von einen mitarbeiter von der pause geholt da ich 2 min überzogen habe, bin dann zur maschine und hab gesehen das er seit 50 min pause macht (30min sind erlaubt). Könnte noch 20 weitere vorfälle aufzählen aber mir fehlt die motivation dazu. Habe mit meinen Vater über eine Kündigung geredet aber er ist nicht damit einverstanden. Inzwischen ist es mir aber sowas von egal ob ich gekündigt werde oder nicht (hoffe sogar das die mich kündigen). Bin am überlegen ob ich einfach zu meinen Chef gehe und ihn sagen will das ich kündige, ob mein Vater einverstanden ist, ist mir egal, ich habe keine motivation und nerven mehr dort zu arbeiten. Was meint ihr


r/arbeitsleben • • 6h ago

Austausch/Diskussion Furchtbare Zustände im Tierbedarfsgeschäft

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Guten Tag, ich bin nicht ganz sicher ob das hier mit reingehört aber ich war grade in einem Geschäft für Tierbedarf zur Probearbeit und bin extremst schockiert.

(Ich habe schon in anderen Geschäften in diesem Bereich gearbeitet und noch nie etwas in dem Ausmaß erlebt, also ist das ganz bestimmt nicht der Standard)

Unter anderem habe ich Waren von den Rollwägen aus dem Lager verräumen sollen und mir ist schon recht am Anfang aufgefallen, dass so ziemlich alle Böden von angefangenen Packungen worin die Pouchbeutel für zb. Katzenfutter sich befinden ziemlich dreckig waren. Beim genaueren betrachten stellte ich fest, dass es sich um Mäusekot handelt. Dachte mir erst so hm ok ich achte mal ein bisschen mehr drauf. Es war überall. In jedem der 3 Lagerwägen waren die angefangenen Tierfutterverpackungen voll mit Mäusekot und so sachen wie Samen und Sonnenblumenkerne, die sich die Mäuschen da wohl gelagert und gefressen haben.

Die nächste Überraschung hat dann in der Abteilung der Hundeleckerlis auf mich gewartet, als ich ware verräumen wollte, dort lag seitlich am Gang auch gleich ne tote Maus. Die war schon recht groß und lag wohl schon ein bisschen da (die totenstarre war auf jeden fall schon eingetreten)

Aber das schien wohl sonst niemandem aufgefallen zu sein, also hab ich sie aufgekehrt und direkt der nächsten Mitarbeiterin in die Hand gedrückt und diese sah eher weniger überrascht aus. Als ich sie darauf und auch auf die Mäusekot sache ansprach meinte sie, ja das Problem ist ihnen durchaus bewusst und sie kümmern sich schon drum...hm..

Außerdem wurden Waren wie Leckerlis die man Lose aus der Futterbar nehmen kann im Lager nicht fachgerecht sondern in aufgerissenen Beuteln ohne MHD oder Chargennummer gelagert, was ich so jetzt auch nicht so pralle fand, vor allem wenn man schon weiß, dass man ein Schädlingsproblem hat, welche genauso auch da reinklettern und alles anfressen/koten/pinkeln können.

Darüber hinaus war jedes Regal, Transportboxen, die auf dem Boden standen, Näpfe usw. komplett eingestaubt und teilweise verdreckt.

Dass Ware teilweise nicht ausgepreist oder falsch eingeräumt wird ist gängig, sowas kann mal passieren aber dort auch sehr auffällig gewesen.

An einem Regalboden hat sich irgendwann mal ein Hund erleichtert zumindest was das schon festgetrocknet und mit einer leichten Staubschicht bedeckt - also auch wohl schon länger dort.

Ich habe im abschließenden Gespräch ein paar dieser Punkte angesprochen und die Antwort darauf war - gut, dass du vor ein paar Jahren nicht da warst, da sah es noch wesentlich schlimmer aus, es ist also schon viel besser geworden....ich weiß ja nicht..

Hätte morgen meinen zweiten Probetag aber ganz ehrlich - so oft wie ich niesen musste (vermutlich stauballergie) und so oft wie ich mir am liebsten die Hände waschen wollte aber nicht immer konnte - ...möchte ich da kein zweites mal oder generell überhaupt arbeiten.

Sollte/kann ich das irgendwo melden? Bin bei Tierbedarf nicht sicher ob man sich da ans Veterinäramt, Ordnungsamt oder der Lebensmittelbehörde? Ich meine sie verkaufen (gott sei dank) seit ner weile keine Tiere mehr.

Die andere Frage: ich habe die Stelle als Vermittlungsvorschlag über die Agentur für Arbeit bekommen. Ist der Zustand eine akzeptable Rechtfertigung dafür dort nicht arbeiten zu wollen?

Abgesehen davon würde ich für Teilzeit (25 std/wo) täglich insgesamt 2 Stunden fahren, wovon ich eh nicht so begeistert bin aber das ist der Agentur egal, bewerben muss ich mich ja trotzdem.

Was haltet ihr von dem Ganzen?


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion M29, Anwalt... erster Job

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Innerhalb meines Referendariats durfte ich für 3 Monate als Staatsanwalt auftreten. Nach der Verhandlung kam der Verteidiger des Angeklagten zu mir und hat mir einen Job angeboten. War witzig.


r/arbeitsleben • • 5h ago

Austausch/Diskussion Berufseinstieg Controlling – geht es anderen auch so?

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Ich bin seit ca. 6 Monaten im Controlling und habe manchmal das Gefühl, dass ich nicht richtig hinterherkomme. Man lernt ständig hier und da etwas Neues, aber gleichzeitig kommen immer weitere Themen, Prozesse und Systeme dazu. Kaum hat man etwas verstanden, kommt schon das Nächste und man verliert den Überblick.

Teilweise fühle ich mich dadurch überfordert und frage mich, ob das noch normal ist.

Wie ging es euch beim Berufseinstieg? Ab wann habt ihr euch wirklich sicher im Job gefühlt?


r/arbeitsleben • • 3h ago

Bewerbung Feedback zu Lebenslauf gesucht

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Hallo zusammen,

ich wende mich an euch da ich mir einen neuen Job suchen möchte. Ich habe demnach meinen Lebenslauf aktualisiert und eine neue Vorlage benutzt die für mich modern und schick wirkt, trotzdem aufgeräumt.

Ich bin mir aber nicht sicher ob das total in die falsche Richtung geht oder nicht, daher bin ich auf euer Feedback gespannt. Falls ich am Layout, Wording o.Ä. Etwas verbessern kann, dann gerne her damit!
Als Bild benutze ich einen professionellen Headshot von einer Fotografin.

Vielen Dank schon vorab für jedes konstruktive Feedback :)


r/arbeitsleben • • 15h ago

Austausch/Diskussion Mögt ihr euren Job?

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Moin! Mich würde mal interessieren, ob ihr euren Job gerne macht. Steht ihr morgens auf und denkt euch "geil, heute arbeiten. Ich hab' Bock". Oder macht ihr euren Job nur, weil es ohne nicht geht und man finanziell über die Runden kommen muss?

Wenn ihr eure Arbeit liebt, welche macht ihr? Und warum geht ihr gern zu Arbeit?


r/arbeitsleben • • 15h ago

Austausch/Diskussion Arbeitgeber gibt nur befristete Verträge raus

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Guten Morgen zusammen,

mich würde mal eure Meinung zu folgender Situation interessieren.

Ich bin seit einigen Monaten bei einem Unternehmen befristet angestellt. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass sämtliche neuen Mitarbeiter, unabhängig vom jeweiligen Bereich, zunächst nur befristete Arbeitsverträge erhalten.

Das Interessante daran: Die Stellen werden ausdrücklich als unbefristet ausgeschrieben. Dass es tatsächlich nur einen auf ein Jahr befristeten Vertrag gibt, erfahren Bewerber teilweise erst im Vorstellungsgespräch oder bei der Vertragsvorlage.

Natürlich bietet diese Praxis dem Unternehmen gewisse Vorteile. Allerdings merkt man auch, dass die Stimmung unter uns neuen Mitarbeitern deshalb eher durchwachsen ist. Gleichzeitig scheint sich das Unternehmen teilweise schwer damit zu tun, neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Mich würde interessieren, ob ihr solche Vorgehensweisen von anderen Unternehmen kennt.

Findet ihr es legitim, Stellen als unbefristet auszuschreiben, obwohl grundsätzlich nur Einjahresverträge vergeben werden? Und würdet ihr unter solchen Voraussetzungen überhaupt bei einem Unternehmen anfangen?


r/arbeitsleben • • 10h ago

Berufsberatung M25, Mathe-Absolvent - nach welchen Jobbeschreibungen fängt man an, zu suchen?

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Grüße miteinander :)

Obligatorisches "sorry, falls ihr das hier schon 20 Mal gesehen habt".

Zu mir: M25, gerade nach 8 Jahren mit nem 1,4-Diplom Mathematik fertig geworden (äquivalent zum MSc). Hab mich auf (Differential)geometrie spezialisiert, inkl. schöner, aber schrecklich abstrakter Diplomarbeit in geometrischer Gruppentheorie. Aus Panik, ohne jegliche Praktika / Werki-Erfahrung (abseits vier Jahren SHK in der Übungskorrektur) auf ein ernsteres Problem zu stoßen, bin ich 12/2025 - 08/2026 in einen Werkstudentenjob "Data Analysis" beim städtischen Verkehrsbetrieb reingerutscht. Kam vor allem aufgrund eines ausgeprägten Nerdinteresses an allen Öffi- / Verkehrsthemen rein. Hab auch viel gelernt da drin (und fand die Menschen im Büro so nett, wie man Arbeitskollegen nur finden darf), nur - als einziger MINT-Student auf dem ganzen Stockwerk - keine richtige Data Analysis.

Python (pandas, numpy, scipy, openpyxl, Grafikprogrammierung) habe ich mir insoweit über das Studium hinaus angeeignet, dass ich ein extrem mittelmäßiges Softwareprojekt hinterlassen habe "nimm die betrieblichen Daten und verarbeite automatisch alle Statistiken dazu in Excel-Dateien, damit niemand mehr im Betrieb von Hand nachzählen muss, als wäre es 1998". R, trotz widerwilliger Gewöhnung, wäre bei mir auch über absolutes Einsteigerniveau an Statistik-Skripts. Java war hauptsächlich Pflichtteil im Studium, und dann gibt es ein lächerliches kleines Privatprojekt (eisenbahnbezogen) aus dem 4. Semester. Die restlichen Programmiersprachen lass ich weg, das wären nur absolute Basics oder "SQL lernt man bestimmt schnell"; ebenso "fancy" Technologien, die ich nie aus der Nähe gesehen habe à la PowerBI, Tableau, MS Azure etc.

Genug gequatscht; jetzt bin ich offen für absolut jede Anregung, nicht nur von denen, die vielleicht aus nem ähnlichen Feld kommen und das im letzten Jahr auch schon durchgemacht haben:

(1) Mit welchen Jobbeschreibungen fängt man überhaupt an, als Mathematiker zu suchen? Ich will mich gar nicht so sehr auf das eh schon überlaufene Feld Data Science fixieren, weil ich grob auch andere Bereiche kenne, in denen wir normalerweise so unterkommen (Risikomanagement, Controlling, Versicherungen, Aktuariat, ...); finanzmathematischer oder BWL-Hintergrund sind aber bis jetzt null vorhanden. Softwareentwicklung klingt auf dem Papier cool, da sehe ich aber in ner eh schon angespannten Situation keine Handhabe für komplette Einsteiger aus nem benachbarten Bereich.

(2) Irgendwelche Empfehlungen, was man in paar Monaten auch zu Hause lernen kann und sollte? Um auch ohne Erfahrungen von paar mehr "Privatprojekten" erzählen zu können, falls relevant?

(3) Im ersten Schritt suche ich am Studienort Leipzig (bzw. maximal Halle(S)), um aus finanziellen Gründen nicht sofort umziehen zu müssen, und weil mein sozialer Kreis ausschließlich hier liegt. Etwa wie lange sollte es dauern, bis ich einknicke und auf ganz Deutschland ausweite? Einen Monat? Eine Woche?

[Sollte ich umziehen, ist es fast egal wohin. Außer, dass ich nie wieder im Raum Chemnitz wohnen will und auch für 95k im Jahr nicht nach München ziehen würde. Überzogene Gehaltsvorstellungen habe ich zum Glück nicht, weil ich in dem Fall deutschlandweit auch auf das erste Angebot anspringen würde, das mich für 30k brutto zu verarschen sucht. Hauptsache nicht gänzlich entkoppelt vom MINT-Hintergrund.]

Vielen lieben Dank im Voraus! - Wer meinen in LaTeX hingerotzten Lebenslauf roasten will, darf das ansonsten sehr gerne tun.

EDIT: Nach Empfehlung - Deutsch auf Erstsprache angepasst


r/arbeitsleben • • 2h ago

Austausch/Diskussion Igm Tarifpunkte

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Moin ich hatte gestern mein erstes Leistungsgespräch nachdem ich im juni ausgelernt hatte und habe 20 punkte in der EG5A Bekommen. Ich wollte mal fragen was da so die norm ist oder was ihr so bekommen habt?


r/arbeitsleben • • 13h ago

Bewerbung Wie weist man "nachweisbare Erfolge" nach?

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Hallo zusammen,

man liest ja öfter in Stellenausschreibungen die Floskel "nachweisbare Erfolge in xy"

Wie kann/soll man die denn effektiv nachweisen, wenn man nicht gerade einen Award dazu zuhause stehen hat?

Der potentielle AG wird ja auch nicht bei meinem Lunden anrufen und nachfragen, wie viele Produkte ich ihn verkauft habe.

Ich hatte bei Gesprächen auch nie eine tiefergreifende Nachfrage dazu.


r/arbeitsleben • • 4h ago

Arbeitszeugnis Verlangen Arbeitgeber Zeugnisse für Unternehmensmasterarbeiten?

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Ich habe vor, dieses akademische Jahr meine Masterarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Dabei frage ich mich: Verlangen Arbeitgeber Zeugnisse für eine Unternehmensmasterarbeit?

Ich habe die Wahl, meine Masterarbeit an der Uni, in einem Studentenverein der Uni oder in einem Unternehmen (mit möglicherweise schlechter Betreuung) zu schreiben.

Wenn Arbeitgeber ein Praktikumszeugnis für die Unternehmensmasterarbeit verlangen, dann könnte ich sie in dem Unternehmen schreiben.

Was empfehlt ihr mir – die Masterarbeit im Unternehmen oder im Studentenverein der Uni zu schreiben? In dem Unternehmen habe ich vor, zwei Praktika zu absolvieren (eines während meines Masterstudiums und das andere nach dem Masterstudium). Wird meine Masterarbeit als Praxiserfahrung gelten, wenn ich meine Masterarbeit im Studentenverein schreibe?

Ich habe allerdings vor, mich nach meinem Master in Österreich für Vollzeitstellen zu bewerben.


r/arbeitsleben • • 4h ago

Austausch/Diskussion Umschulung zum Fachinformatiker oder direkt eine technische Stelle annehmen?

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Ich bin Mitte 30 und momentan arbeitssuchend. Ich habe die Möglichkeit, eine geförderte zweijährige Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Die Finanzierung ist bereits bestätigt. Während der Umschulung hätte ich ein festes monatliches Einkommen, allerdings deutlich weniger als bei einer Vollzeitstelle. Außerdem könnte ich einen Teil der Umschulung im Homeoffice machen.
Gleichzeitig habe ich ein unbefristetes Jobangebot als technischer Mitarbeiter im Bereich Testen und Prüfen bei einem Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt. Die Arbeit wäre eher praktisch und technisch, mit ungefähr einer Stunde Arbeitsweg pro Strecke. Das Gehalt ist für mich in Ordnung, auch wenn ich mir etwas mehr erhofft hatte. Gehaltsanpassungen finden nur einmal jährlich statt.

Mein Problem: Ich interessiere mich für IT vor allem wegen der langfristigen Job- und Gehaltsaussichten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich wirklich dauerhaft im IT-Bereich arbeiten möchte, da ich nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen will und meine Augen dabei schnell müde werden.
Andererseits wäre die Umschulung eine gute Chance, einen anerkannten Berufsabschluss zu erwerben und beruflich neu anzufangen. Nach den zwei Jahren gibt es natürlich keine Garantie auf eine Stelle.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Direkt arbeiten und Berufserfahrung sammeln oder die geförderte Umschulung nutzen und auf langfristig bessere Perspektiven in der IT setzen?
Mich interessieren besonders Erfahrungen von Leuten, die eine Umschulung gemacht haben oder selbst vor einer ähnlichen Entscheidung standen. Danke!


r/arbeitsleben • • 4h ago

Studie/Umfrage Suche Teilnehmende für meine Masterarbeit: Home-Office-Erfahrungen (10 bis 12 Minuten, anonym)

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Hey zusammen,

im Rahmen meiner Masterarbeit in Psychologie an der Uni Tübingen möchte ich herausfinden, wie Berufstätige Home-Office erleben und was ihnen dabei wichtig ist. Es werden Themen abgefragt wie Autonomie, Produktivität, Isolation und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Mitmachen könnt ihr, wenn ihr:
volljährig seid
berufstätig seid
Erfahrung mit Home-Office habt, in egal welchem Umfang

Dauer: ca. 10 bis 12 Minuten
Anonym und freiwillig

Link: https://www.soscisurvey.de/masterarbeit_home_office/

Fragen beantworte ich gerne hier oder per PN. Danke euch!


r/arbeitsleben • • 7h ago

Bewerbung Mehrere größere Lücken im Lebenslauf (20/M)

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Ich (20/M) bin zurzeit arbeitslos.

Hier ein grober Lebenslauf:

2022: Realschulabschluss in Berlin (Schnitt 1,5) Da es in Berlin keine klassischen Realschulen gibt, hatte ich in jedem Fach, wo es ein Kurssystem gab, einen Kurs auf Gymnasialniveau. Realschulabschluss schreibe ich, weil ich "nur" die zehnte Klasse abgeschlossen haben.

April 2023: Abbruch der elften Klasse (Schnitt 2,2 im Halbjahr) (30 entschuldigte Fehltage durch Krankheit)

Oktober 2023 bis April 2024: Freiwilligenjahr. Abgebrochen, weil ich nicht mal ein Viertel des Mindestlohns verdiente für Tätigkeiten, die normalerweise von regulären Angestellten durchgeführt werden. Sehr viele falsche Versprechen. Kein Zeugnis bekommen, trotz 40-Stundenwoche.

August 2024 bis Dezember 2024: Berufslehre zum Elektroniker bei einem großen deutschen Industriekonzern. Ich war tatsächlich nur die erste Woche anwesend. Den Rest war ich krankgeschrieben, habe auch nie ein Zeugnis bekommen.

Wie soll ich meinen Lebenslauf schreiben? Ich möchte nichts erfinden, was nie passiert ist. Dinge wegzulassen, könnte ich mir nur vorstellen, wenn man die Lücke in einem Bewerbungsgespräch auch wirklich begründen könnte.


r/arbeitsleben • • 7h ago

Berufsberatung Nach einem Jahr im ersten Job nach dem Master wechseln – zu früh bei der aktuellen Marktlage?

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Ich bin 29, habe einen sozialwissenschaftlichen Master und arbeite seit bisschen mehr als einem Jahr als Projektmanager in einem Unternehmen in Bayern. Vorher war ich dort schon als Werkstudent tätig. Mein Vertrag ist unbefristet, das Gehalt für den Einstieg okay und mit vielen Kollegen verstehe ich mich gut.

Trotzdem merke ich, dass ich dort nicht längerfristig bleiben möchte. Die Projekte sind oft unklar aufgesetzt, Zuständigkeiten und Entscheidungswege fehlen und ich bekomme kein methodisches Feedback. Ich habe in dem Jahr viel gelernt und auch anspruchsvolle Aufgaben übernommen. Gleichzeitig hat mich die Art, wie dort gearbeitet wird, ziemlich ausgelaugt. Inhaltlich möchte ich mich ebenfalls anders orientieren. Merke, dass ich mich sehr entfremdet fühle und mir mehr Sinnstiftung wünsche.

Ich würde mich deshalb gern aus der bestehenden Stelle heraus bewerben, etwa auf Projekt- oder Koordinationsstellen, vielleicht auch im öffentlichen oder gesellschaftsnahen Bereich. Mir geht es nicht um den größtmöglichen Gehaltssprung. Ich suche vor allem eine Stelle mit besseren Strukturen Aufgaben, die besser zu mir passen.

Wie waren eure Erfahrungen mit einem Wechsel nach ungefähr einem Jahr im ersten Vollzeitjob nach dem Studium? Wurde die kurze Zeit im Bewerbungsgespräch kritisch gesehen? Und wie erlebt ihr aktuell den Arbeitsmarkt für Akademiker mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund und erster Erfahrung im Projektmanagement?


r/arbeitsleben • • 8h ago

Gehalt Frage zu Hansefit auf der Lohnabrechnung

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Moin Zusammen,

vor kurzem meine erste Gehaltszahlung mit Hansefit -Mitgliedschaft bekommen und ich bin bisschen verwundert ( auf Nachfrage grade konnte mir die Sekretärin auch nicht weiterhelfen)

Ich bekomme 4000€ brutto. Es gibt einen 20€ AG Zuschuss.

Dann werden diese 4020€ versteuert und von meinem Netto werden 20€ abgezogen (Mein Anteil).

Was mich jetzt stutzig macht,ist dass die 20€ Zuschuss mit voll versteuert werden. Ich dachte sowas ist bis 50€ Steuerfrei?

Ansonsten gibt es keine weiteren Angebote/Vergünstigungen

Ist das richtig so oder liegt hier ein Fehler vor? Danke für eure Hilfe


r/arbeitsleben • • 1h ago

Austausch/Diskussion Suche den perfekten (ironischen) Spitznamen für meinen Chef – Kategorie: „Abwarten und Brennen sehen“ 🔥

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Hey zusammen,

ich brauche mal die gesammelte Kreativität von Schwarmintelligenz-Deutschland. Wir suchen im Team einen treffenden, leicht ironischen Spitznamen für einen Vorgesetzten.

Kurz zum Hintergrund und seiner Arbeitsweise:

Position: Hat ordentlich Verantwortung, ist mir und anderen übergeordnet.

Fachwissen: Öhm... sagen wir mal: oberes Mittelmaß.

Seine Standard-Antwort bei JEDEM Problem: „Erstmal abwarten, das regelt sich von alleine.“ / „Wir beobachten das jetzt mal.“

Das Ergebnis: Bisher ist jedes einzelne Problem, das so ausgesessen wurde, mittel- bis schwerst eskaliert.

Sein großer Auftritt: Sobald die Hütte dann lichterloh brennt, schaltet er sich heroismusschwanger ein, um die Lage zu „retten“.

Das Resultat seiner Rettung: Mäßig bis peinlich. Aber er fühlt sich danach wie der Held des Tages.

Wir suchen nach etwas, das seine absolute Passivität am Anfang, gepaart mit dem unvermeidlichen Chaos und seinem gescheiterten Heldenkomplex danach, auf den Punkt bringt.

Habt ihr gute Ideen? Was würde bei euch im Büro passen?


r/arbeitsleben • • 11h ago

Austausch/Diskussion Niedrigster und höchster Score

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Von allen Firmen, in denen ihr jemals wart: Was ist der schlechteste Kununu-Score einer der Firmen und was der beste? Wie weit sind eure Erfahrungen in einer Spanne zwischen absolutem Traumarbeitgeber und der Hölle itself? Und wie hat sich das im Alltag bemerkbar gemacht, was hat einer besser gemacht als der andere?


r/arbeitsleben • • 4h ago

Arbeitszeugnis Gibt es hier einen Jungheinrich-Mechaniker? Wie gut ist er in der Reparatur von Jungheinrich-Maschinen?

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Forklift


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion ratlos... planlos...

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Moin erstmal.

Also... wo fange ich an... ich bin 21 jahre alt und habe mitte juni diesen jahres meine Ausbildung zum groß und Außenhandels kaufmann im bereich großhandel abgeschlossen (2-3 bereich)

mein betrieb geht langsam kurzgesagt vor die hunde... es gehen leute in rente und werden nicht ersetzt, lagerpersonal ist unerwünscht bzw. die letzten neuzugänge auf dem lager waren "azubis" von der sonderschule... die neusten Kenntnisse laut betriebsrat ist... dass jeder alles machen muss und es keinen direkten bürojob mehr geben wird... dh für mich dass ich um 7:45 zur arbeit komme und um 8:30 aufs lager muss um kundenaufträge zu kommissionieren bis 9:30 dann 20 min Frühstück, um 10 uhr eine stunde auf dem lager 'aushelfen' zum einlagern, dann um 11:30 bis 12:40 wieder kommissionieren, danach 1:15 std pause, um 14 uhr dann 30 min büro gefolgt von kommissionieren bis 15:30 und danach wieder um 16uhr bis 17 uhr kommissionieren... demnach bin ich an normalen tagen eher ein lagerist als ein kaufmann...

dann habe ich aber auch noch das glück, dass ich im ladenverkauf vorne arbeiten darf weil alle dort bisher angestellten entweder krank sind (dauerhaft) oder gekündigt haben, da man dort keine Sitzmöglichkeiten hat und den ganzen tag nur steht, man teilweise mit privatkunden diskutieren muss wass sie denn brauchen und wie wir privatkunden keine besseren Preise anbieten können, habe gerade eine woche dauerhaft im laden hinter mir und es könnte nicht grausiger sein... (ehrlich... respekt an die letzten die dort noch gearbeitet haben)

mein zeitvertrag bis 31.12.26 geht bald zuende und ich habe bei einer solchen personalplanung nicht vor diesen zu verlängern... da ich gesundheitlich nicht in der lage bin diese körperlichen Tätigkeiten zu vollziehen... erst recht nicht nachdem mein Kardiologe meine Medikamente erhöhen musste weil sich mein herz überarbeitet... durch die betablocker ist also nochmal alles anstrengender geworden...

nach dem Unterricht in der Berufsschule war mir der einkauf am interessantesten... besonders der strategische indem man mit preisen kalkulieren muss, sowie bedarfsplanungen aufstellt... bestelloptimierung usw. jedoch scheint es... nach einigen erfolglosen bewerbungen, nicht möglich zu sein an eine solche Einstiegsposition ranzukommen...

nun habe ich eine absage bekommen mit einem gegenangebot in der Buchhaltung... nur bin ich mir nicht sicher ob ich das packen werde, hab schon einiges gegoogelt und geguckt... die beschreibungen sind gemischt und Zukunftsaussichten mit ki doch eher schwierig beschrieben... zumal es anspruchsvoll erscheint wenn man nicht mehr als das Grundverständnis aus der ausbildung mitbringt...

also stehe ich nun auf dem schlauch... die frau vom arbeitsamt meinte dass wenn ich einen fachwirt im einkauf machen würde auf vollzeit, ich keinen Anspruch auf arbeitslosengeld hätte da dies ja eine aufstiegs-weiterbildung sei... dieser fachwirt scheint meines erachtens jedoch nötig zu sein um in den beruf reinzukommen (zumindest meiner bisherigen erfahrung nach) die frau vom arbeitsamt war... wie soll ich sagen... ich weiß nicht ob das was sie gesagt hat alles 100% korrekt ist... zumal die Jobvorschläge vom Arbeitsamt bisher alle bürokaufmann Tätigkeiten sind, alle als bürokraft in kleineren Unternehmen,

meine Möglichkeiten sind also bisher:

- fachwirt im einkauf: auf vollzeit, auf keinen fall in Teilzeit, mit evtl ohne arbeitslosengeld oder förderung von irgendeinem arbeitgeber oder arbeitsamt?

- Buchhaltung: das jobangebot in der buchhaltung annehmen oder zumindest mal ausprobieren... jedoch gibt es dort Haken und hürden... ich bin nicht der beste in der Buchhaltung in der schule gewesen, der lehrplan war zu viel auf zu kurzer zeit, der lehrer mehr als nur von der alten schule, und man hat wahrscheinlich bei jedem anderen lehrer besseren Buchhaltungsunterricht genossen als bei meinem lehrer, die stelle ist 1:20 std von mir entfernt... ich müsste demnach umziehen/von zuhause ausziehen un dort arbeiten zu können ohne täglich 3 stunden zu pendeln,

- Jobvorschläge des Arbeitsamtes annehmen: obwohl diese nicht zu meinem Tätigkeiten bisher passen... wahrscheinlich nicht gut bezahlt werden und höchstwahrscheinlich nicht interessant genug wären um mich dauerhaft zu beschäftigen... wobei ich diese idee der nächsten deutlich vorziehen würde

- den zeitvertrag um ein jahr verlängern (ja... die machen dass zwei-drei mal bevor sie mir einen unbefristeten anbieten) jedoch mit Tätigkeiten fernab jeglichen büros... zumal körperliche Tätigkeiten deutlich anstrengender geworden sind und ich vorraussichtlich nicht viel im büro arbeiten werde... und ich wegen des körperlichen stresses auch vier wochen ausgefallen bin und jetzt Antidepressiva nehme... für ein oder zwei monate noch... arbeitskultur... Führungsqualitäten des chefs und zukunftsaussichten alle... sehr sehr mager... der chef ist übrigens beratungsresistent und lässt nicht mit sich reden bis ki die Menschheit übernimmt und er endlich die leute auf dem lager mit robotern ersetzten kann... (er reißt regelmäßig sprüche und witze darüber wie viel besser es dann ja funktionieren würde weil... es momentan garnicht läuft... einlagern wird nicht fertig, kommissionieren und abfahren ist unpünktlich... fehler passieren... fehlzustellungen... alles wird schlimmer)

zur kurzen info... ich weiß nicht ob das überhaupt wichtig ist... mein betrieb ist eine außenstelle von einem großen Unternehmen... wir verkaufen kfz teile... werkzeug und werkstattausrüstungen... mein jetziges gehalt ist nach der letzten Tariferhöhung bei ~16,50€ oder 2.746€ brutto im monat...

ich wäre euch sehr sehr dankbar für jeden kleinen Tipp den ihr mir geben könnt... einen ratschlag... eine Erfahrung aus eurem leben oder berufsweg...

ich bin sehr bemüht meinen arsch aus diesem loch der Dunkelheit rauszubekommen... jedoch verzweifle ich an der mangelnden Resonanz aus meinen bisherigen bewerbungen oder sonstigen aussichten...

bei fragen geb ich euch natürlich jede antwort die ihr braucht ❤️


r/arbeitsleben • • 11h ago

Austausch/Diskussion Werden nur noch deutsche Muttersprachler eingestellt?

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Moin,

ich lebe und studiere in Deutschland seit über zwei Jahren und bin auf der Suche nach einer besseren bzw fachrelevanten Werkstudentenstelle, da meine jetzige Beschäftigung so gut wie nichts mit meinem Studium zu tun hat. Ich bin EU-Bürger und spreche Deutsch so, dass die meisten denken, ich wäre in meiner frühen Kindheit hergezogen. Außerdem studiere und arbeite ich auf Deutsch (und mein jetziger Job ist sehr sprachlastig, also nichts was man ohne gute Deutschkenntisse hinbekommt, das geht auch ganz klar aus der Beschreibung der Aufgaben hervor).

Trotzdem kassiere ich eine Absage nach der anderen. An meinen Noten kann es nicht liegen weil ich klar über dem Durchschnitt liege (1,5) und soweit ich weiß haben meine Kommilitonen nicht immer mehr Erfahrung als ich, im Gegenteil, sie werden bei Stellen angenommen bei denen ich ohne Rückfragen oder Einladung zu einem Vorstellungsgespräch abgelehnt wurde.

Außer der Sprache fällt mir wirklich kein Grund ein, warum ich immer den Kürzeren ziehe. Könnte auch sein, dass die Bewerbungen meiner Kommilitonen minimal besser abgefasst sind, aber bei Studenten die eh nicht viel zu zeigen haben sollte das eine untergeordnete Rolle spielen

(ich habe jetzt einen Job in dem Kenntisse in meiner Muttersprache erforderlich sind)