r/recht • • 15h ago

Informatik abbrechen und Jura studieren wegen KI?

0 Upvotes

Ich studiere aktuell im ersten Semester Informatik/KI und mache mir zunehmend Gedanken über meine berufliche Zukunft.

Gerade auf Reddit liest man immer häufiger, dass KI langfristig viele Softwareentwickler ersetzen könnte und die Karrierechancen in der IT zunehmend schlechter werden.

Deshalb habe ich mich aus Interesse mit Jura beschäftigt und mich gefragt, ob ein Wechsel hinsichtlich Gehalt, Jobsicherheit und langfristiger Karriereperspektiven nicht sinnvoller wäre.

Ich habe aktuell nicht ernsthaft vor, mein Studium abzubrechen, würde aber gerne die Perspektive von Jurastudenten und bereits berufstätigen Juristen kennenlernen. Mich interessiert vor allem, wie ihr die langfristigen Berufsaussichten in der Rechtsbranche einschätzt und ob ihr euch heute erneut für Jura entscheiden würdet.


r/recht • • 13h ago

Erstes Staatsexamen Fernuniversität Hagen verleiht keinen akademischen Grad

30 Upvotes

Hallo,
ich habe kürzlich neben der Pflichtfachprüfung auch den universitären Schwerpunkt bestanden und wäre damit theoretisch Diplom Jurist/Magister iuris etc.

Leider stellt sich heraus, dass die Fernuni Hagen diesen Titel gar nicht erteilt. Ich habe also nur ein Zeugnis über die Pflichtfachprüfung sowie ein Zeugnis über den Schwerpunkt.

Kennt ihr andere Unis die das genau so handhaben? Ich konnte bei meiner Recherche keine andere Uni finden. Alle anderen erteilen einen akademischen Grad.
Es ist sehr ernüchternd nach mindestens 5 Jahren Studium noch nicht einmal eine billige Pappurkunde zu bekommen.


r/recht • • 6h ago

BAMF

1 Upvotes

Hat sich hier mal jemand beim BAMF beworben? Wann in etwa habt ihr da Rückmeldung erhalten nach dem Vorstellungsgespräch?


r/recht • • 9h ago

Seminararbeit Schreibstil

4 Upvotes

Servus,

ich darf demnächst meine Seminararbeit im ÖR schreiben. Im Unterschied zu normalen Hausarbeiten wird es ja kein Gutachten zu einem Sachverhalt, sondern eine Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema. Dementsprechend nützt einem der bekannte Gutachtenstil nichts. Da es meine erste Hausarbeit abseits eines Gutachtens wird, frage ich mich nun, in welchem Stil man den Text der Arbeit zu schreiben hat. Mein Prof. wollte/konnte mir dazu keine genaue Antwort geben, meine Uni gibt keinen Einblick in frühere Seminararbeiten und ich kenne keine Studenten aus höheren Semestern.

Schreibt man die Seminararbeit einfach "frei Schnauze" oder gibt es einen bestimmten Stil, an den man sich halten kann?

Kennt ihr Beispiel-Seminararbeiten, die man sich anschauen kann? Ich konnte keine seriösen Internetseiten dazu finden.

Vielen Dank im Voraus :)


r/recht • • 10h ago

Schaffe den Sprung ins Berufsleben nicht

26 Upvotes

Es geht um den Berufseinstieg und den damit verbundenen Ängsten, Unsicherheiten und Zweifeln - das Ref hat mir wirklich jegliches Selbstbewusstsein geraubt. Ich hoffe auf ein wenig Austausch.

Mir graut es extrem vor dem bevorstehenden Berufseinstieg. Mein Hauptproblem ist, dass ich mir in der Praxis in fachlicher Hinsicht kaum etwas zutraue. Zu diesem Selbstbild hat ganz maßgeblich beigetragen, dass ich das 2. Examen erst im Zweitversuch mit einem "ausreichend" geschafft habe und phasenweise sehr demotivierende Ausbilder hatte. Ich habe außerdem keinen Schwerpunkt, der sich als roter Faden durch meinen Lebenslauf zieht und auf dem ich aufbauen könnte. Ich vergleiche mich ständig mit Kollegen, die es durch gute Noten und/oder Kontakten viel einfacher haben. Im Studium habe ich mich ziemlich über Noten definiert und da das 1. ein VB war (staatlich hohes b), habe ich mich nie mit dieser Notenfixiertheit befasst, obwohl ich genau wusste, wie problematisch das ist.

Ich kann eigentlich ganz gut mit Menschen, komme laut Aussagen sympathisch und zugänglich rüber und mag es, in Interaktion mit anderen zu bleiben. Aber innerlich zerfressen mich meine Ängste in Bezug auf meine fachlichen Leistungen. Beim Ausmisten meiner Lernunterlagen musste ich panisch feststellen, dass ich mit vielem gar nichts mehr anfangen kann, obwohl Studium/Ref nicht allzu lange her sind. Ich stelle mir regelmäßig die Frage, ob ich in den letzten Jahren zu wenig oder falsch gelernt und deshalb kein stabiles Fundament gesetzt habe. Ich kann ein bisschen von allem, aber nichts so richtig. Wie soll man so in der Praxis überleben? Obendrein kommen meine Unsicherheiten bezüglich der richtigen Berufswahl.

Da es mir unmittelbar nach dem Ref wirklich schlecht ging, habe ich mir bewusst eine mehrmonatige Pause gegönnt. Seit einem Monat versuche ich nun, mich fleißig zu bewerben. Doch es bleibt bei dem Versuch, weil mich meine innere Blockade so sehr hemmt, dass ich mit Ach und Krach mal 2 Bewerbungen pro Woche abschicke. So wird das bei dem aktuellen Arbeitsmarkt nie und nimmer was und meine Lücke nach dem Referendariat wird immer größer.

Ging es hier jemandem ähnlich? Wie seid ihr da rausgekommen? Wie habt ihr wieder gelernt, in euch und eure Fähigkeiten zu vertrauen? Wie seid ihr selbstbewusst in den neuen Job gestartet?


r/recht • • 11h ago

Werden "leichte" Klausuren im Examen sehr viel strenger bewertet?

12 Upvotes

Heute kam im Examen ein Staatsorga-Fall voller Klassiker und einige Zusatzfragen. Von den Zusatzfragen habe ich leider eine (zum EUR) aus Zeitgründen nicht behandelt und von den im Sachverhalt angelegten zahlreichen Problemen eins nicht, und zwar die Tatsache, dass eine RVO materiell / sachlich-inhaltlich "falsch" war, weil ich schon mangels formell rechtmäßiger Ermächtigungsgrundlage rausgeflogen bin.

Sonst habe ich das Gefühl, dass ich gut gearbeitet habe, also immer sauber die Auslegungsmethoden benutzt und Schwerpunkte gesetzt. Da aber so viele Klassiker in der Klausur abgefragt wurden, mache ich mir Sorgen, dass die Zusatzfrage und das verfrühte Ende der Bearbeitung bzw. das fehlende Hilfsgutachten sehr stark ins Gewicht fallen werden.

Dabei hatte ich mich ursprünglich gefreut, dass heute so gut gelaufen war…

Wie fiel die Benotung solcher Klausuren bei euch im Staatsexamen aus? danke und LG


r/recht • • 17h ago

Pflichtpraktikum Jura (Rechtspflege)

2 Upvotes

Hallo zusammen,,

hat jemand Tipps oder Empfehlungen für ein 4-wöchiges Pflichtpraktikum (Rechtspflege) in NRW?

Ich studiere im 4. Semester Jura an der FernUni und suche eine Stelle, die sich (halbwegs) gut mit einer Vollzeitbeschäftigung vereinbaren lässt. Mir ist es nicht möglich 4 Wochen am Stück Urlaub zu nehmen.


r/recht • • 10h ago

Studium Jura Klausuren im Februar nachholen - Realistisch oder Selbstüberschätzung?

5 Upvotes

Hey zusammen, ich brauche mal einen ehrlichen Realitätscheck von euch. Ich bin im 3. Semester Jura und muss nach einem verpatzten Start durch Prokrastination drei Grundstudiumsklausuren Anfang Februar nachholen:
BGB AT am 01.02., StGB AT am 08.02. und Staatsorga am
09.02., wobei Strafrecht und Staatsorga direkt hintereinander liegen. Ich bin generell jemand, der beim Lernen eher etwas länger braucht, um den Stoff wirklich zu verstehen. Ich will mir halt dieses Semester wirklich Mühe geben und bin außerdem an der Uni Bielefeld....Mein Plan wäre danach im 4. Semester Schuldrecht, Delikte und noch Grundrechte zu machen, im 5. Semester die Zwischenprüfungsklausuren zu schreiben und dann den Schwerpunkt anzuschließen, sodass ich insgesamt auf 7-
8 Semester komme. Klingt das nach einem machbaren Ablauf für jemanden, der langsamer lernt, oder verrenne ich mich da komplett? Danke euch!


r/recht • • 10h ago

Studium Wie lernt ihr für den Schwerpunkt , wenn ihr eine zweistellige Note anstrebt?

2 Upvotes

Hi ihr Lieben :)

Ich mache aktuell meinen Schwerpunkt im Völkerrecht und bin tbh etwas planlos, wie ich das Lernen am besten angehen soll, da es auch komplett anders ist als das nationale Recht.

Ich war jetzt ziemlich lange in der Examensvorbereitung und habe davor im Grundstudium meistens irgendwelche ellenlangen Zusammenfassungen geschrieben, die mir am Ende kaum etwas gebracht haben. Deshalb würde ich diesmal gerne von Anfang an effektiver und strukturierter lernen.

Mein Ziel ist eine zweistellige Note (11p), da es bei mir tatsächlich vom Schwerpunkt abhängt, ob ich insgesamt noch auf ein Prädikat komme.

Dementsprechend möchte ich das Ganze von Anfang an ernst nehmen, statt kurz vor den Klausuren in Panik zu geraten.

An Materialien habe ich aktuell:

1–2 Lehrbücher
Anki
Vorlesungsfolien

Aber nicht weiss, wie ich damit umgehen soll:/

Mich würde interessieren, wie ihr das Lernen über das Semester verteilt habt. Habt ihr die Vorlesungen direkt nachgearbeitet? Mit Lehrbüchern oder hauptsächlich mit den Folien gelernt? Wann habt ihr angefangen, Fälle zu lösen?

Und vor allem: Wie würdet ihr eine typische Lernwoche gestalten? Ich arbeite nebenbei und bin auch ehrenamtlich engagiert, weshalb meine Zeit etwas begrenzt ist.

Ich wäre wirklich dankbar für eure Erfahrungen und Tipps.

(Ich weiss, der Schwerpunkt ist deutlich weniger als das StEx aber es stresst mich irgendwie, dass ich jetzt dieses neue Ziel habe, da der staatl. Teil doch besser lief als gedacht und ich dann doch gern auf die 9P kommen würde)


r/recht • • 12h ago

Erstes Staatsexamen ÖR 2 Berlin / Ringtausch (🍎) - wie fandet ihr es?

13 Upvotes

Heimische Apfelproduktion…


r/recht • • 15h ago

Studium Wie lerne ich am besten für ZPO & StPO?

7 Upvotes

Schreibe Ende Februar/Anfang März die Uni-Klausuren (neben Schuldrecht BT). Ich wollte deswegen einfach mal nachfragen, ob man sich auf prozessrechtliche Klausuren nochmal anders vorbereiten sollte, als auf materiell-rechtliche und ob ihr Empfehlungen habt, was Lernmaterial usw angeht.
Vielen lieben Dank im Voraus!


r/recht • • 6h ago

Erstes Staatsexamen Mündliche Prüfung 1. StEx

11 Upvotes

Ich lerne gerade seit einem Monat bisschen die Basics also Schemata und Definitionen aber hab gar keine Lust auf Fälle oder Detailwissen
Die Prüfung wird Anfang bis Mitte Dezember irgendwann sein.
Wie viel habt ihr wirklich für die mündliche Prüfung gelernt? Werden wirklich „nur“ die Basics verlangt wenn ich so 7,8,9 Punkte anstrebe oder was habt ihr so für Wissen gebraucht?
Protokolle kann ich leider noch nicht anfordern werde ich aber noch machen